Author: mattias

  • Ubuntu 8.04 auf dem EeePC [Update]

    Dieser Beitrag ist mit Erscheinen der finalen Version von Ubuntu 8.10 hinfällig. Siehe Das perfekte Netbook-Setup: 1. Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10

    Mit relativ geringem Aufwand lässt sich Ubuntu 8.04 (getestet wurde Alpha 4 Update: Alpha 6 Beta 1 final) auf dem EeePC installieren. Einzige Hürde ist der Start der Installation, für den wir einen bootfähigen USB-Stick vorbereitet haben. Die Bootdateien können Sie herunterladen und mit ihnen den Stick unter Linux oder Windows bootfähig machen. Die eigentliche Installation erfolgt dann über den Ethernetadapter (und Ihren DSL-Router) übers Internet. Das so installierte Ubuntu entspricht (bis auf zwei Dateien) der Standardinstallation — es müssen also keine unregelmäßig aktualisierten zusätzlichen Repositories eingebunden werden, was mittelfristig der Wartbarkeit sicher entgegenkommt.

    Auch die Installation auf SDHC (SD High Capacity mit 4GB oder mehr) oder eine externe USB-Festplatte ist problemlos möglich. So kann das Xandros auf “Platte” verbleiben und Ubuntu gefahrlos getestet werden.

    So sieht’s aus:

    Und so geht’s: (more…)

  • Kernel 2.6.24 auf dem EeePC

    Bereits im letzten Beitrag bin ich kurz auf die Installation von Ubuntu 8.04 (Alpha 4) auf dem EeePC eingegangen, mittlerweile habe ich das kleine schwarze ausgepackt und ein Ubuntu darauf installiert. Allerdings habe ich nicht das auf dem Flash installierte Xandros platt gemacht, sondern Ubuntu auf einer externen Festplatte installiert. Gestartet wurde die Installation mit dem Netboot-Image von Ubuntu:

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  • Linux zum Abgewöhnen

    Die letzten Tage hatte ich einen weissen Asus EeePC für einen Artikel (Test, Modding, Installation anderer Distributionen), der in etwa zwei Wochen in der Zeitschrift linuxlife erscheinen wird. Das Testgerät mit US-Tastatur ist auf dem Weg zurück in die Redaktion in München und weil weitere Zeitschriften Workshops zum EeePC geordert haben, steht neben mir noch ein schwarzes, noch originalverpacktes.

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  • Geschäft mit der Angst

    Dass hier mit Blei gestrecktes Gras auf dem Markt ist/war, dürfte sich langsam herumgesprochen haben. Im Süden der Stadt versuchen Kliniken, Gesundheitsämter, “Drugscouts” (Drogenpfadfinder???) etc. mit anonymen kostenlosen Tests auf Blei Gesundheitsgefährdungen möglichst gering zu halten. Allerdings dürfte bei der kiffenden Bevölkerung das Vertrauen in staatliche und städtische Institutionen nicht besonders groß sein.

    Das hat Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen:

    Von der Wirksamkeit solcher Mittelchen kann man sich anderswo ein Bild machen

  • Endlich wieder motorisiert

    Seit gestern haben wir unser “neues” Auto, einen neun Monate alten Peugeot 307 SW in Oxygo-Ausstattung mit dem 100kW-Diesel (340Nm bei 1800¹/min) und wenig Schnickschnack. Warum den Peugeot? Nun, wir hatten uns recht früh auf den Motor festgelegt, ein DW10BTED4 sollte es sein und der ist mittlerweile in recht vielen Fahrzeugen verbaut: Ford Focus, Mondeo, Volvo V50, V70 und eben der gesamten PSA-Modellpalette. Der Volvo V50 war das hübschere Auto, leider mit deutlich kleinerem Laderaum. Neue V70 sind noch relativ teuer und bieten nur wenig mehr Platz (nimmt man die Sitze ganz raus, hat sogar der 307SW mehr Kofferraum). Dazu kam das Glasdach und die leichte Van-Anmutung des einige Zentimeter höheren 307.

    Nicht zu schlagen natürlich der Preis: Peugeot Deutschland baut gerade 307 Break und SW in eigenen Beständen ab, schließlich soll im April der Nachfolger 308 SW kommen. Der steht auf der gleichen Plattform und bietet damit bei kaum gewachsener Außenlänge praktisch die gleichen Innenraummaße. Wer sich etwas umschaut, findet 307er mit vierstelligen Kilometerzahlen zu Preisen deutlich unter denen neuer 207SW. Wenn dann ab April der 308SW ausgeliefert wird, dürfte ein weiterer Schwung recht junger 307 SW auf dem Markt landen. Mehrwertsteuer ist immer ausweisbar, weil Fahrzeuge für Mitarbeiter an diese “vermietet” wurden — was eben zur Folge hatte, dassPeugeot Deutschland Eigentümer blieb.

    Achja, unseren 307er haben wir von Autohaus Walter Hagen GmbH, einem relativ kleinen Händler in Grünau, der bislang Filiale von Peugeot Sachsen war. Seit das Autohaus unabhängig ist, spürt man als Kunde die größere Flexibilität — hinsichtlich der Preisgestaltung genauso wie bei der Bereitstellung eines Werkstattersatzwagens, wenn die Versicherung mit der Doppelkarte nicht vorwärts kommt…

  • Those were the days…

    Lange hat er uns begleitet, jetzt ist es vorbei. Nach vier Jahren, über 80.000 gemeinsamen Kilometern und vielen gemeinsamen Erlebnissen mussten wir uns leider von unserem Peugeot Partner trennen. Ich kann nicht sagen, dass er unser zuverlässigstes Auto war: Wenn man Mechaniker ist und in sein Fahrzeug reinhorchen kann, repariert man rechtzeitig — so waren der dunkelrote BX (auch mit dem XUD9 des Partner) oder das Schlachtschiff Peugeot 505 Commerciale (mit dem alten Indénor XD3) mit 0 Defekten noch besser (beim 505 auch nach 350.000). Das “Partnerchen” hat uns zweimal im Stich gelassen: Einmal mit verstopftem Kraftstofffilter, einmal mit Federbruch (“Grüße aus Sochaux“) — und jetzt mit einer defekten Kupplung. Auch die hatte 280.000km drauf (Danke, Valeo, gute Arbeit) und hat sich einfach zerlegt.


    Eigentlich war ein einfacher TÜV 01/2010 geplant: Die Bremsen hinten waren bereits repariert, vorne waren Scheiben und Beläge fällig.
    Typischer Verschleiss, nichts wildes, mit wenig Aufwand ein paar gemeinsame Monate bis zum Verkauf. Doch vor ein paar Tagen zerstörte ein Steinschlag die Windschutzscheibe und dann folgte die Kupplung. Da wir sowieso seit mehreren Monaten auf der Suche nach einem neuen waren, nahmen wir den Schaden zum Anlass, Nägel mit Köpfen zu machen.

    Käufer des Partners wurde Oleksandr Rodzinskyy (ja, das doppelte ‘y’ ist Absicht), einer der wenigen Gebrauchtwagenhändler, der mir auf Anhieb als angenehmer Zeitgenosse auffiel — und glaubt mir: Gebrauchtwagenhändler habe ich in meiner aktiven Zeit viele kennengelernt und auf Visitenkarten-an-die-Scheibe-Stecker habe ich keine Lust. Wer sich also für den kleinen, im Unterhalt günstigen Transporter interessiert, sollte mal auf seiner Seite “Automobile Mockau” bei mobile.de vorbeischauen. Wir haben den Partner gut gewartet, Bremsen hinten erst komplett gemacht, daneben komplette Federbeine vorn, Generator und Kühler, eine Katze im Sack kauft Ihr also nicht. Lasst Euch nicht von den 280.000km stören: Da ist viel Langstrecke dabei und die Mechanik des Partners ist prinzipiell robust.

    Fortsetzung folgt: Morgen soll der Nachfolger erworben werden.

  • SuSE 10.0 discontinued

    Die Ende 2005 erschienene SuSE 10.0 war die erste Nürnberger Distribution mit offener Beta-Phase, im Gegensatz zu den Vorgängern war sie sofort als Open Source Variante zum Download verfügbar. Angesichts der recht konservativen Softwareauswahl wäre aus technischer Sicht die Versionsnummer 9.4 wohl angemessener gewesen. Dennoch erlangte die 10.0 bei Providern nicht die Beliebtheit der Vorgängerversion 9.3.

    Nun ist es also so weit: 10.0 wird abgekündigt, es folgen keine Updates mehr. Wer noch eine 10.0 oder 9.3 fährt, sollte schleunigst auf eine neuere Version umsteigen. Leider war der Update-Pfad in den letzten zwei Jahren bei SuSE besonders steinig: Gerade der zuerst in 10.1 eingeführte und den folgenden Versionen wieder entfernte Zenworks Management Daemon zickt gerne — eine saubere Neuinstallation ist deshalb oft die beste Lösung, glücklicherweise ist die per VNC problemlos durchzuführen, auch wenn man keinen physikalischen Zugriff auf den Server hat.

    Mein Kritikpunkt der letzten Abkündigung, dass einige Anbieter von Rootservern noch die abgekündigte Version im Angebot haben, ist dieses Mal nicht nötig: Die meisten großen haben den direkten Sprung von 9.3 auf 10.1 vollzogen. Spannend wird es also wieder in sechs Monaten, wenn 10.1 abgekündigt wird.

  • Es ist also ein Berlingo…

    Dass Nutzfahrzeuge länger haltbar sind als gewöhnliche PKW ist nichts Neues. Elfeinhalb Jahre ohne Änderungen an der Plattform sind dagegen nicht schlecht — heute wurde der neue Berlingo vorgestellt: (more…)

  • Durchgereicht: PCI passthrough bei Xen 3.2rc

    Update, 17. Januar 2008: Xen 3.2 final wurde heute veröffentlicht. Golem berichtet darüber.

    Ein großes Problem bei vielen Virtualisierungstechnologien ist die fehlende Möglichkeit, in einem Gastsystem “rohen” Zugriff auf einzelne Hardwarekomponenten zu erhalten. Zwar bieten VMware und andere das Durchreichen von USB-Geräten, doch das ist eine Lösung, die für physikalisch vom Netz des Wirts getrennte Firewalls oder RAID-Subsysteme nicht wirklich akzeptabel ist. Eine interessante Abhilfe bietet Xen, wo mit vertretbarem Aufwand Gäste direkten Zugriff auf PCI-Karten bekommen.

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