Intel und Microsoft haben verstanden: XP Tablet Edition ist zu fett, zum Tablett umgebaute Notebooks sind zu groß, zu schwer und zu unhandlich. Also greift man die längst vorhandene Subnotebook-Technologie, paart sie mit PDA-Features und heraus kommen Geräte, die — nunja — bislang total hässlich aussehen:
http://news.com.com/2300-1044_3-6046778-1.html?tag=ne.gall.pg
Immerhin ein interessanter Ansatz, auch wenn bei den Prototypen die Akkaulaufzeit und das Finish wirklich unterirdisch sein sollen.
Heute sollen weitere Spezifikationen veröffentlich werden. Dann wissen wir, ob man mit Festplatten arbeitet, oder einfach vier GB Flash draufpackt. Sehr interessant sind diese Geräte hinsichtlich der Zukunft von Maemo. Denn mit einem x86 kompatiblen Betriebssystem und genügend RAM/ROM/HDD werden auch Anwendungen laufen, die auf dem Nokia 770 ganz simpel an den bereitstehenden Ressourcen scheitern.
Da Intel als Entwicklungspartner mit an Bord ist, gilt als sicher, dass die Hardwareplattform offen genug ist, um auch andere Betriebssysteme als das wohl auf den Prototypen verwendete modifizierte Windows XP zu unterstützen. Schließlich dürfte man es sich kaum entgehen lassen wollen, wenn die Hersteller von Terminals bspw. für die Datenerfassung in der Logistik oder im Gesundheitswesen weitgehend unmodifizierte Hardware ordern und ihre Softwarewünsche auf Basis von Linux umsetzen.
Auch Spekulationen um ein Apple-Tablet dürften neuen Schwung bekommen: nachdem OS X offiziell auf x86-Prozessoren verkauft wird, dürfte ein weitgehend Origami entsprechendes Tablet von Apple keinen großen Aufwand mehr bedeuten.