Category: Randnotizen

  • Ein neues (Linux-) Projekt…

    Ein neues Projekt wird gerade angegangen: Hausautomatisierung mit Arduino. Als Buch, bei Franzis. Was das Ganze mit Linux zu tun hat? So einiges. Zentrale Schalt- und Waltstelle im Buch wird wohl der Arduino Yún werden. Arduinos Einstieg in die Linux-Welt: Ein Atmega32u4-Microcontroller auf der einen Seite und ein MIPS basierter Linux-Rechner auf der anderen. MIPS kennen wir von DSL-Routern und einigen Smartphones. MIPS und Microcontroller kommunizieren über eine serielle Schnittstelle. Neu ist die enge Integration der beiden: Arduino 1.5.4 bringt eine Bibliothek mit, die es erlaubt, ganz ohne serverseitige Programmierung Arduino-Pins direkt per Webserver anzusteuern.

    Und noch mehr Linux wird seinen Weg ins Buch finden: weil ich davon ausgehe, dass nicht jeder einen Yún kaufen will (weil er/sie bereits einen Raspberry Pi hat) oder kaufen kann (die nächste Lieferung wird Anfang Dezember erwartet und auch zum Buchstart gehe ich davon aus, dass nicht überall Yúns ausliegen werden), wird die alternative Schaltzentrale ein Raspberry Pi, der via I2C mit einem mit ihm verbundenen Arduino Uno oder Mega kommuniziert.

    Das Blog zum Buchprojekt habe ich heute freigeschaltet, auf Wunsch geht es direkt zum heutigen Eintrag, einer Kurzvorstellung des Yún.

  • Ein neues (Linux-) Projekt…

    Ein neues Projekt wird gerade angegangen: Hausautomatisierung mit Arduino. Als Buch, bei Franzis. Was das Ganze mit Linux zu tun hat? So einiges. Zentrale Schalt- und Waltstelle im Buch wird wohl der Arduino Yún werden. Arduinos Einstieg in die Linux-Welt: Ein Atmega32u4-Microcontroller auf der einen Seite und ein MIPS basierter Linux-Rechner auf der anderen. MIPS kennen wir von DSL-Routern und einigen Smartphones. MIPS und Microcontroller kommunizieren über eine serielle Schnittstelle. Neu ist die enge Integration der beiden: Arduino 1.5.4 bringt eine Bibliothek mit, die es erlaubt, ganz ohne serverseitige Programmierung Arduino-Pins direkt per Webserver anzusteuern.

    Und noch mehr Linux wird seinen Weg ins Buch finden: weil ich davon ausgehe, dass nicht jeder einen Yún kaufen will (weil er/sie bereits einen Raspberry Pi hat) oder kaufen kann (die nächste Lieferung wird Anfang Dezember erwartet und auch zum Buchstart gehe ich davon aus, dass nicht überall Yúns ausliegen werden), wird die alternative Schaltzentrale ein Raspberry Pi, der via I2C mit einem mit ihm verbundenen Arduino Uno oder Mega kommuniziert.

    Das Blog zum Buchprojekt habe ich heute freigeschaltet, auf Wunsch geht es direkt zum heutigen Eintrag, einer Kurzvorstellung des Yún.

  • Randnotizen, 22. September 2010

    So, heute mal etwas persönliche Randnotizen.

    • LessLinux: Die CD “DE-Cleaner-Rettungs-System” (Pressemitteilung) basiert auf meinem LessLinux. War viel Arbeit, weniger im technischen Sinne, mehr im Sinne der Koordination der Projektpartner. Ich bin handwerlich zufrieden mit dem Ergebnis, würde aber aber nach einer Zwischenauswertung der Leserfragen eine deutlich simplere Nutzerführung bevorzugen. Das war in der kurzen Projektphase nicht möglich, also bleibt es bei dieser Oberfläche. Ärgerlich: Es wurden wohl ein paar Tausend fehlgepresste Datenträger ausgeliefert, so dass ich bei Supportanfragen nie weiss, ob ein Problem nun eher auf problematische Hardware, meine Erkennungsroutinen oder eine kaputte CD zurückzuführen ist.

    • LessLinux, nochmal: Ich arbeite gerade an einer Funktion, die anhand von Strace-Logs prüft, auf welche Dateien während eines Builds zugegriffen wird und welche gesucht, aber nicht gefunden werden. Ziel ist ein Abhängigkeitsmanagement, welches auch vorschlägt, welche Bibliotheken vorher installiert werden, könnten, beispielsweise wenn ./configure zur Laufzeit anhand installierter Programme festlegt, welche Eigenschaften einkompiliert werden. Momentan läuft eine Analyse einer Glibc-Kompilation — die Strace-Logdatei hat 1,4GB oder 13 Millionen Zeilen und will natürlich komplett durchs RAM und dort analysiert werden…

    • Nokia: Wie etwas so sucken kann… Ich habe seit ein paar Tagen ein E5, Nachfolger meines E71. Schönere Kamera, bessere Nutzerführung, toller, übersichtlicher Email-Client. Flotter Webbrowser, spielt Youtube. 3.5mm Klinke. Aaaaber: Um VoIP einzurichten musste ich ein Zusatzprogramm runterladen. Mein Bluetooth-Keyboard will noch immer nicht. Auf der Nokia World stellt Ihr tolle Hardware wie das E7 vor, aber kein Wort zu MeeGo? Sicher ist Symbian^3 nicht wirklich schlecht, sogar richtig viel besser als S60 5th, aber das Highend bedient Ihr damit nicht!

    • Auf Wolken gehen: Peter Voit war ein Nachbarjunge, einer der großen, sechs oder sieben Jahre älter als ich. Irgendwie ist aus ziemlich vielen der Nachbarjungen (ich schließe mich da nicht aus) etwas geworden. Peter wurde Mitgründer von Transsolar und die machen nun Wolken. Das kann praktisch sein, wenn man die Lichteintrahlung in einem Gebäude beeinflußen will: Video bei Youtube.

  • Welchen Bootloader verwende ich?

    Ich arbeite an Rootservern, bei denen die verschiedensten Bootloader installiert sind. Mal Grub 0.9x, mal Grub 2, oft Extlinux (oh, ja, ich muss mal ein Tutorial zu Syslinux 4.0 machen…). Böse ist, wenn sowohl eine extlinux.conf als auch ein Ordner /boot/grub vorhanden sind. Was tun? Einfach im MBR nachschauen:

    root@caesium:~#  dd if=/dev/sda bs=448 count=1 | strings
    1+0 Datensätze ein
    1+0 Datensätze aus
    448 Bytes (448 B) kopiert, 4,2288e-05 s, 10,6 MB/s
    ZRr=
    `|f
    \|f1
    GRUB 
    Geom
    Hard Disk
    Read
     Error

    Das ist wohl GRUB, beim Syslinux-MBR (Extlinux) sieht die Ausgabe so aus:

    RPf1
    Missing operating system.
    f`f1
    |fRfP
    Ht[y9Y[
    Multiple active partitions.
    Operating system load error.
  • Randnotizen, 13. April 2010

    Und mal wieder Randnotizen — Links der letzten acht Tage mit einigen Anmerkungen:

    • Wie stark suckt Flash? Es gibt eine Beta der 10.1 für Linux, Hardwarebeschleunigung inbegriffen, News bei LinuxForDevices.com.

      Ich konnte mich nie wirklich mit Flash unter Linux, BSD oder MacOS X anfreunden und werde es wahrscheinlich nie wirklich können. Auf meinem 64 Bit Desktop läuft Flash im Plugin-Wrapper und schmiert zweimal am Tag ab. Ich bin damit die meiste Zeit ohne Flash unterwegs und vermisse es nicht wirklich. Nur wenn ich gerade Flash für ein kleines Video brauche, ist es nicht da. Ich hoffe, dass HTML5-Video bald soweit verbreitet ist, dass man auch für die Freizeit kein Flash-Plugin mehr braucht.

    • Endlich kostenlose Navigation auf dem Nokia E71 Nokia reagiert auf protestierende Nutzer: News bei engadget.com.

      Dass Nokia seine kostenlose Navigation beim Start nur für eine Hand voll Geräte anbot, fand ich ärgerlich. Sollte ich ein ein Jahr altes E71 wegwerfen und ein mir ein E72 kaufen, um in den Genuß der Navigationslösung zu kommen? Der Protest der letzten Monate hat gewirkt: Nokia bietet die kostenlose Ovi Maps Version 3.0.3 nun auch für E66 und E71.

    • Mein YaCY-Host läuft wieder! Ich mache wieder bei der freien Suchmaschine mit und helfe, mich und andere von Google abzunabeln.

      Auf dem Büroserver läuft nun eine Xen-Instanz mit 1,25GB RAM und 30GB Platte. 25GB Plattenplatz und 1GB RAM darf sich Yacy nehmen, dafür habe ich die CPU-Zyklen etwas beschränkt und stelle nur einen Prozessorkern bereit. Cool: Wenn man die Proxy-Indexierungstiefe auf 1 setzt und hin und wieder doch zu Google greifen muss, indexiert Yacy die auf den gelesenen Google-Ergebnisseiten verlinkten Seiten.

      Nachtrag: Hier gibt es einen älteren Artikel von mir zu Einrichtung und Funktionsweise von YaCY.

    • Xen 4.0 erschienen: Neue Version des Hypervisors, News bei Golem.

      Wenn ich die Nachricht richtig deute, läuft Kernel 2.6.31 dann mit pv_ops auf Xen (der Kernel erkennt, ob er auf Xen oder direkt auf der Hardware läuft), wenn ein Prozessor mit Intels oder AMDs Virtualisierungserweiterungen gefunden wird. Damit ist der Einsatz neuer Xen-Versionen auf vielen Maschinen die älter als zwei Jahre sind, in weite Ferne gerückt. Immerhin: Da pv_ops ein fester Bestandteil des Kernels ist/wird, hat das manuelle Patchen des dom0-Kernels bald ein Ende. Ich hoffe, dass Xen damit eine Zukunft im SMB-Bereich und nicht nur im Rechenzentrum hat, denn KVM hat mit PCI Passthrough u.ä. in letzter Zeit mächtig aufgeholt.

    • Einsteiger-Smartphones von Nokia C3, C6 und E5, News bei Golem, News bei Engadget und News bei Infosync.

      Immer noch kein Symbian^3, stattdessen das neu gelabelte Symbian^1 (TOFKAS605TH = The OS Formerly Known As Series 60 5th Edition), nett und meine Erfahrungen mit E71 und 5230 zeigen, dass Nokia durchaus brauchbare Geräte mit langen Standby-Zeiten und schneller Navigation bauen kann, auch die Preise sind moderat und die Tastatur des E5 hoffentlich so gut wie beim E71, aaaaaber von einem Gerät wie dem C6 hätte ich langsam das neue Touchscreen-Symbian erwartet.

  • Randnotizen, 26. Juni 2009: LessLinux, Android, SkyOS

    Nach langer Abstinenz wieder einmal ein paar Randnotizen zu Dingen, die in den letzten Tagen so aufgefallen sind:

    • LessLinux: Auch mit “meiner” eigenen, lose auf Linux From Scratch aufbauenden Live-Distribution LessLinux ging es in den letzten Wochen in vielen kleinen Schritten weiter. Mittlerweile wird viel Standard-Netzwerk-Hardware automatisch erkannt, WLAN kann mit WICD angesprochen werden, einige eigene Ruby-Gtk-Scripte sorgen für eine komfortable Installation auf USB-Stick oder die Erstellung von Containern mittels Cryptsetup.

      Jetzt kommt die Stelle, an der Ihr helfen könnt: Bitte ladet Euch den aktuellsten Build herunter und erstellt ein Hardware-Protokoll. Mit diesem Hardware-Protokoll (es enthält die Ausgaben von lspci, lsusb und lshw), habe ich es leichter, die Hardwareerkennung zu verbessern.

    • Android: Das Handy-Linux kommt nun auch mit einem Native Development Kit, mit dem sich native Linux-Anwendungen erstellen lassen, die direkt auf dem Linux des Android und nicht auf der aufgesetzten Dalvik VM laufen. Insbesondere die Portierung von Emulatoren und einigen Spielen, die SDL verwenden, dürfte vom NDK profitieren.

      Unterdessen zeigt Android bereits erste Fragmentierungserscheinungen: HTC stellte auf dem eigenen Telefon eine erweiterte Oberfläche “Sense UI” vor, die leider nicht auf die Telefone mit Google Branding kommen soll. Mal gespannt, ob das Resultat bald drei verschiedene Adressbuch-APIs sind.

    • SkyOS: Bei SkyOS handelte es sich bislang um proprietäres ein Ein-Mann-Betriebssystem. Ein C++-lastig implementiertes OS für 32-Bit-x86, das mit einer gut durchdachten Architektur glänzen kann. Als Problem stellte sich in den letzten Jahren jedoch die Treiber-Unterstützung heraus, zuletzt kam die Entwicklung fast zum Erliegen. Nun hat der Entwickler Robert Szeleney einen radikalen Schritt gewagt und SkyOS auf einen Linux-Kernel und ein minimales Linux-Userland gestellt. Die Vorgehensweise erinnert etwas an NeXTstep bzw. MacOS X. Auf jeden lohnt es sich, ein Auge auf die weitere Entwicklung zu werfen. Mehr im Blog von Robert Szeleney

    • Netbooks: In den letzten Monaten hat sich hier wenig getan. Netbooks sind beinahe eine Commodity und unterscheiden sich nur noch im Preis. Die letzten Juli für 399 Euro verkauften Medion Akoya E1210 gibt es nun als B-Ware für 219 Euro. Da fällt es umso positiver auf, dass HP mit dem hübschen, wenn auch nicht ganz billigen HP 5101 zeigt, dass Alu und Magnesium im Understatement-Gehäuse noch ihre Berechtigung haben. Nachtrag, 30. Juni: Golem hat Details und Bilder der hierzulande verkauften Version mit UMTS.

  • Randnotizen, 30. Januar 2009: Intels Hang zu Linux, russische Betriebssysteme, Mobiltelefone

    Wieder ist mehr Zeit ins Land gegangen, als ich eigentlich zulassen wollte. 2009 fängt genauso arbeitsreich an wie 2008 aufgehört hat. Immerhin sind langsam die Früchte eines sehr stressigen Dezembers erkennbar: Seit heute ist das bei Data-Becker erschienene Sonderheft WordPress am Kiosk, an dem ich ein wenig mitgearbeitet habe.

    Und sonst? (more…)

  • Randnotizen, 7. Januar 2009: Netbooks jenseits von x86, mein Handy, der Wert eines Blogs

    Und wieder einmal sind einige Tage ins Land gegangen, einen angefangenen Blog-Artikel habe ich für Print verschachert (nach Umformuliererei wird er sicher aber auch bald hier stehen) und ich bin nach dem UMTS-Desaster vor ein paar Tagen wieder im Büro und online. Da kann ich Blogs lesen und mir Notizen dazu machen:

    • Es muss nicht immer x86 sein: Nachdem die Chinesen mit ihrem Longsoon eher die Umgehung von urheberrechtlich geschützten Befehlen im Sinn hatten und daher keine x86er in ihren Billigst-Netbooks verbauen, möchte nun auch Freescale mitmischen. Ja, das ist der Prozessorhersteller, der für Apple die G4s produziert hat. Ich habe daher auch zunächst einen Power-Kern erwartet, möglicherweise einen mit offenem Befehlssatz. Weit gefehlt, es soll ein ARM-Cortex-Kern zum Einsatz kommen. Derartige Kerne kennen wir aus Surftablets und Mobiltelefonen von Nokia und Apple. Weil Freescale mit Mockups geworben hat, die einen zum Tablet vergrößerten iPod Nano zeigen, wurden natürlich gleich Spekulationen laut. Geschickt eingefädelt, denn Freescale hat nach einem flotten Switch bei Apple noch etwas gut.

    • Andere Netbooks: Dell bekommt eine größere SSD, HP baut Alugehäuse und feinere Auflösungen und MSI probiert sich an Hybriden mit Festplatte und SSD. Gut gemacht lässt sich so die Akkulaufzeit des SSD-Gerätes mit dem Speicherplatz der Festplattenversion verbinden.

    • Ich gehe fremd: Geänderte berufliche Anforderungen haben ein anderes Mobiltelefon notwendig gemacht, das F3 reichte einfach nicht mehr. HSDPA und IMAP/S waren die Mindestanforderungen, eine Tastatur, die kein Dreifachdrücken für Buchstaben benötigt, ein Wunsch. Ich habe lange herumüberlegt, ob ich auf Nova warten, am Freerunner frickeln, ein G1 bestellen oder mit Apple angeben soll. Ich habe mich für ein einfaches Nokia E71 entschieden. Und was soll ich sagen: Das Ding fühlt sich wie seinerzeit mein Psion an. Sicher keine schlechte Wahl, aber der Sync in einer Linux dominierten Infrastruktur möchte demnächst angegangen werden.

    • Wie ermittelt man den Wert eines Blogs? Ganz einfach, man schreibt es aus. Ich traue mich das nicht, würde eh nicht viel mehr als eine Kiste Bier rauskommen. Immerhin braucht sich Robert bei diesen Publicity-Stunts nicht über den Traffic zu wundern…

  • UMTS-Blues

    Drei Tage unterwegs, trotzdem für Kunden erreichbar. Mit dem Huawei E172 und dem Linux-Netbook sollte das funktionieren. Sollte…

    • Simyo langsam… Simyo bietet mit dem Internetpaket 1GB einen netten Tarif, bei dem man für 10 Euro innerhalb von 30 Tagen 1GB verbrauchen darf — beliebig auf den Zeitraum verteilt. Coole Sache für Email unterwegs und kleinere Surfsessions, allerdings kaum (kein?) HSDPA möglich. Dennoch: Für mich eigentlich der sinnvollste Tarif.

    • …oder ganz tot: Am 1. Januar kurz nach Mitternacht ging nix mehr, zum Nachmittag des 2. Januars waren via Simyo (und laut Web-Recherche andere E-Plus-Marken) keine Datenverbindungen mehr möglich. Ärgerlich, wenn man das Gigabyte so kalkuliert hat, dass an einem Wochende der Haupt-Traffic anfällt.

    • Alternative Vodafone: Die Alternative hieß Vodafone, eine Callya-Karte hatte ich noch im Gepäck. Mit dieser lässt sich ein Websessions genannter Tarif nutzen — zu 5 Euro für 24 Stunden. Die lieferte HSDPA-Geschwindigkeit, ist aber fürs dauerhafte Surfen zu teuer.

    Ideal ist keiner der Tarife: Simyo ist und bleibt mein Brot- und Butter-Tarif, aber fürs schnelle Arbeiten und den Notfall ist aber weiterhin wenigstens auf Reisen eine Vodafone-SIM mit wenigstens fünf Euro Guthaben im Gepäck.

  • Randnotizen, 17. Dezember 2008: Goodbye Zaurus, Fritz!Box, Netbooks von Apple?

    Eigentlich nehme ich mir vor, einmal pro Woche Randnotizen einzustellen und wenigstens zweimal im Monat “richtige” Artikel. Das klappt aber auch nicht immer, gerade jetzt ist zu recht hohem Arbeitsaufwand noch eine fiese Erkältung dazugekommen, die mich hoffentlich nicht allzu sehr ausbremst.

    • In eigener Sache: Seit einigen Monaten arbeite ich an “eigenen” Heftkonzepten rund um verschiedene Hard- und Software-Themen. Teils biete ich die Themen den Verlagen an, teils kommen Verlage mit Themenvorschlägen auf mich zu. Frisch am Kiosk ist das Sonderheft Joomla des bei Data Becker erschienenen Open Source Magazins.

    • Einer tritt ab: Sharps Zaurus-Serie war ein Pionier unter den Linux-PDAs. Als Oberfläche kam Qtopia zum Einsatz, die recht offene Architektur spornte aber viele Entwickler zum Bereitstellen freier Distributioenn an. Wir erinnern uns an die ersten Modelle mit Schubladentastatur und den Nachfolger im Mini-Clamshell-Design. Leider wurden die Zaurii nur wenige Jahre lang offiziell nach Deutschland importiert und zuletzt kaum aktualisiert, so dass viele heute selbstverständliche Funktionen per CF-Karte nachgerüstet werden müssen. Pulster hat noch einige und einen liebevoll gemachten Erfahrungsbericht findet man in der Psionwelt. Nun, der Zaurus hat seine Schuldigkeit getan, zwischen Smartphones, Netbooks und Internet-Tablets bleibt einfach eine zu kleine Nische. Goodbye, Zaurus!

    • Firmware für die Fritz!Box: Bereits seit Wochen liegt bei mir eine Fritz!Box 7270 im Büro, die ich leider nicht einsetzen konnte. Der Grund: Der DSL-Anschluss befindet sich am anderen Ende der Wohnung und im Gegensatz zur 7170 weigerte sich die 7270 bislang, als Brückenkopf zur 7050 in meinem Büro zu fungieren. Mit der neuen Firmware soll das endlich möglich sein.

    • Bringt Apple ein Netbook? Möchte man einem Analysten glauben, der auf Triangulation oder Kreuzpeilung setzt, steht die Ankündigung unmittelbar bevor. Interessantes Gedankenexperiment: Das Netbook wird an den Appstore gefesselt und sorgt so dafür, dass die kleineren Margen durch den Hardwareverkauf durch Apples Zehnten an Appstore-Software ausgeglichen werden. Ob ein kastriertes Netbook, auf dem ich keine Software installieren kann, die “Funktionalität von Apple Software dupliziert” attraktiv ist? Ich glaube nicht.

    • Und ich dachte, EULAs gehen nicht unverständlicher: Microsoft ist immer für einen Spaß zu haben: