Wir haben noch ein altes Powerbook (Unibody, 2008), bei dem die serienmäßige 160GB-Platte arg klein geworden ist. Die sollte nun gegen eine Momentus-Hybrid-Platte ausgetauscht werden. Geplant war, die Platte mit “dd” zu klonen und anschließend mit dem “diskutil” oder dem Festplattendienstprogramm zu strecken. Ging nicht, weil das Festplattendienstprogramm irritiert davon ist, dass die Schattenkopie der GPT nicht am Ende der Platte liegt.
Ich bin dann so vorgegangen:
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Beide Platten mit einem SATA2USB-Adapter an den Linux-Desktop-Rechner angeschlossen
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Mit
dd if=/dev/sdx of=/dev/sdy bs=1M
die alte (sdx) auf die neue (sdy) Platte geklont -
Mit
gdisk /dev/sdy
die Platte im GPT-Partitionierungstool geöffnet und eine Partition vom Typ 0700 auf dem Rest der Platte angelegt, mit w bestätigt – das korrigiert die Position der Backup-GPT -
Die Platte abgestöpselt und in den Mac eingebaut
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Den Mac gebootet und dort im Festplattendienstprogramm die leere Partition gelöscht und die OS X Partition etwas gestreckt
Klappte prima und erspart mir eine Neuinstallation von OS X. Ich habe jetzt noch Platz, um demnächst Ubuntu drauf unterzubringen.
Comments
2 responses to “Linux zieht OS X um”
Warum erst Linux bemühen, wenn das mit dem Carbon Copy Cloner aus dem laufenden System heraus geht:
1) Neue Platte extern anschließen, neue Partition anlegen.
2) Mit dem CCC alles rüberkopieren
3) externe Paltte einbauen.
4) There is no step 4 …
Der CCC scheint ein paar nette Features zu haben und da er Donationware ist, bestimmt eben jeder selbst, ob er nun 5$ oder 15$ gibt. Es gibt aber einen IMHO wichtigen Grund, der dagegen spricht – Übertragbarkeit. Der im Beitrag beschriebene Weg funktioniert bei jedem GPT partitionierten System – das kann Dein nächstes Linux genauso sein, wie Windows auf einer 3TB-Bootplatte…