Ich habe mich bereits mehrfach mit potentiellen mobilen Admin-Terminals beschäftigt und zwei solche im Einsatz: Das Nokia N800 und den EeePC von Asus. Mit dem OpenMoko FreeRunner rückt nun eine Alternative mit integriertem Telefon in greifbare Nähe, deren Erscheinungsbild dem iPhone nicht unähnlich ist, das aber softwareseitig eher mit dem Nokia N800 verwandt ist — auch OpenMoko verwendet einen X-Server, Matchbox als Window-Manager und Gtk als Standard-Toolkit.
Interessant dürfte sein, dass die Auflösung von 640×480 Bildpunkten zwar nicht an Nokias Maemo-Geräte heranreicht, aber immerhin doppelt so hoch wie beim iPhone (480×320 Punkte) ist. Ob die größere Fläche sinnvoll ausgenutzt wird, hängt natürlich zu einem hohen Grad von der verwendeten Browsersoftware ab. Da Browser auf Basis der Safari-Engine WebKit auch für OpenMoko in Entwicklung sind, stehen die Chancen gut, dass zumindest in Sachen Variablilität und Webbrowsing die freie Lösung bald die Nase vorn hat.
Verkauft wird das FreeRunner laut Golem vom Linux-Spezialisten TriSoft, der auch immer wieder kleine Chargen der mittlerweile legendären Sharp Zaurus importierte.