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  • Frische Xubuntu-Images für den EeePC

    Nach fast sechs Wochen Pause habe ich frische Images für den EeePC erstellt. Es lagen einfach zuviele neue Pakete vor, so dass ein Update des Images von 14. Mai kaum zuzumuten gewesen wäre. Ich habe gleich einige Thesauri und Wörterbücher ausgemistet, bitte diese ggf. nachinstallieren. Ein in den letzten Tagen aktualisiertes Ubuntu trägt bereits die Versionsnummer 8.04.1, was darauf hindeutet, dass eine offizielle Bugfix-Release nicht mehr weit entfernt ist.

    Die Images gibt es wie immer unter eeepc.mattiasschlenker.de, zur Installation bitte die beiden Artikel beachten:

    Könnte ein Eigentümer des EeePC 900 (nicht 901) bitte testen, ob die Images auch auf dem größeren Gerät einwandfrei funktionieren, ich habe noch kein Testgerät erhalten…

  • Firmware seziert: LaCie LaCinema

    Vor ein paar Tagen habe ich mir — aus Bastellaune — einen kleinen Festplatten-DivX-Xvid-Player von LaCie (LaCinema Premier 500GB) zugelegt. Spielkind wie ich nunmal bin wollte ich wissen, was drauf läuft. Also die aktuelle Firmware heruntergeladen und entpackt. Das Archiv LaCinemePremier_FirmwareUpdate_3_10.zip enthält die folgenden Dateien:

    -rw-r--r--  1 mattias mattias     553 2008-04-09 13:57 Changes in firmware version 3_10.txt
    -rw-r--r--  1 mattias mattias 4194304 2008-04-03 18:06 lacinema_premier_fw.bin
    -rw-r--r--  1 mattias mattias 4194304 2008-02-19 15:00 ntd00fw.bin
    -rw-r--r--  1 mattias mattias    7065 2008-04-09 12:02 Update_Procedure.txt

    Interessant sind natürlich besonders die beiden Bin-Dateien. Der Befehl “strings” verschafft schonmal einen Überblick, was drin stecken könnte, da recht viel ausgegeben wird, ist es sinnvoll, nach Begriffen, wie Kernel oder Linux zu greppen. Und bingo:

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  • Plattenplayer: LaCie LaCinema Premier

    Wer eine ganz passable Bibliothek an mit Xvid encodierten und roh gerippten DVDs (nur unverschlüsselte natürlich) sein eigen nennt und einen flachen neuen Fernseher sein eigen nennt, dürfte schnell nach einer Methode suchen, die Filmchen komfortabel am großen LCD anzuschauen. In Frage kämen:

    • ein Streaming-Client, der via UPnP seine Daten bezieht — nicht immer ideal, wenn der Nachbar bei hohen Bitraten dazwischen funkt und Aussetzer die Folge sind
    • ein vollwertiger PC, der über den VGA-Port des Fernsehers sein Bild ausgibt und fürs Upscaling sorgt, gerne kommt hier ein MacMini zum Einsatz
    • ein billiger oder weniger billiger Festplattenplayer — das Angebot reicht hier von simplen Festplatten mit Medienwiedergabe bis hin zu intelligent gemachten Boxen wie dem AppleTV

    Weil es aus Komfort- und Energieverbrauchsgründen zunächst kein PC sein sollte (ich warte auf günstige Atom-Boards mit hardwarebeschleunigter Medienwiedergabe) und unsere WLAN-Übertragungsraten arg schwanken, sollte es ein kleiner Festplattenplayer sein. AppleTV fiel aus dem Raster, weil dieser umständlich geöffnet und “gemoddet” werden muss, um DVD-Rips pur und Xvid abzuspielen.

    So fiel unsere Entscheidung auf LaCies hübsche LaCinema Premier, ein kleines, senkrecht stehendes Festplattengehäuse, das über Component- und Composite-Ausgänge verfügt, Audio über einen Digitalausgang abspielen kann und über einen Upscaler verfügt.

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  • 16. Juni 1976: Aufstand in Soweto

    Am 16. Juni 1976 fand der Aufstand in Soweto statt: Schüler protestierten mit einem Streik gegen die Pläne der Apartheitsregierung, mehr Unterricht im verhassten Afrikaans zu halten. Schüsse fielen. Erstes zweites Opfer war der 12-jährige Schüler Hector Pieterson, dessen Bild um um die ganze Welt ging.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Soweto_uprising

  • Tool der Woche: tar

    Klar kennen Sie tar. Wer hat den “Tape Archiver” etwa noch nicht benutzt, um Archive zu ver- oder entpacken. Der typische Einsatz beim Entpacken eines (zumeist Quellcode-) Archives ist (gegebenenfalls mit “z” statt “j”, wenn es sich um ein mit gzip komprimiertes Archiv handelt):

    tar xvjf archiv.tar.bz2

    Oder wenn stattdessen ein oder mehrere Ordner oder Dateien zu einem Archiv zusammengefasst werden sollen:

    tar cvjf archiv.tar.bz2 ordner/

    Doch tar kann einiges mehr. Als erster Einsatzbereich sei da das Archivieren auf Bandlaufwerke zu nennen. Statt dem Archivnamen gibt man einfach den Namen der Gerätedatei an, auf dem die Sicherung landen soll. Im Zeitalter der Sicherung auf optische Datenträger oder des Off-Site-Backups auf irgendwelche Remote-Server schwindet der Nutzen dieser Funktion von tar aber immer mehr und Tools wie rsync, auf das ich später eingehen möchte oder mksquashfs (für’s Backup auf optische Medien) gewinnen an Bedeutung. Dennoch gibt es genügend Einstzbereiche für tar:

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  • Mach Kohle mit Deinem Diesel!

    Auf der anderen Seite des großen Teichs hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Dein Diesel ist Dein Hobby, Drehmoment macht Spaß und Geschwindigkeitskontrollen sind für Weicheier? Dann mach Kohle mit Deinem Diesel:

    Joseph Hanna von Runyon Transport haben wir mit einer durchgebrannten Kopfdichtung seines  Sechs-Liter-Powerstroke am Straßenrand kennen gelernt.

    Mehr mein Ding.

  • Where do we go from here?

    Bitte entschuldigt, dass ich in den letzten Tagen kaum mit der Beantwortung von Anfragen nachkomme — beantwortet wird alles, manchmal dauert es etwas länger. Es liegt zur Zeit einfach viel Arbeit an und da möchte ich in meiner Freizeit andere Dinge machen: Mit meiner Lebensgefährtin unterwegs sein, auf dem Balkon ein Bier trinken, die 1973er Schwalbe endlich restaurieren. Rad fahren. Füße in den See hängen. Marillion hören. Und mit meiner Firma ein neues Projekt entwickeln. (more…)

  • Hier riecht’s nach Kondensator

    Hmmm, das Xilence-Netzteil des Büroservers hat gerade die Flügel gestreckt. Es ist verdammt heiss. Vermutlich ist der Lüfter stehen geblieben und daraufhin ist irgendein Kondensator geplatzt. Der Klassiker eben. Bin mal schnell weg…

  • Tool der Woche: id3ed — ID3-Tags auf der Kommandozeile

    In den letzten Tagen habe ich meine (private) MP3-Sammlung aufgeräumt und dabei auch etliche Dateien getaggt, von denen Titel, Interpret und Album zwar bekannt waren, aber eben in den ID3-Tags am Ende der Datei fehlten. Kleine Korrekturen lassen sich in Dateimanagern wie Thunar recht problemlos im Kontextmenü vornehmen, wenn aber alle Dateien in einem Ordner mit neuen Tags versehen werden müssen, hilft nur die Kommandozeile.

    Fündig wurde ich mit id3ed.

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  • Produktivitätsbooster Squid

    Ihr kennt das Problem: Manchmal sitzt man einfach da und lenkt sich surfenderweise ab. Blogs sind besonders beliebt, aber auch Spiegels “Panorama” hat als eine Art “Edel-Bild” immer interessantes zu bieten. Nur den Stecker der FRITZ!Box zu ziehen wäre kontraproduktiv, denn ab und an muss man auch im Netz recherchieren.

    Es geht einfacher mit Squid als Proxy, der nebenbei noch den Zugang für mehrere Rechner beschleunigt und dabei hilft, Statistiken der Netznutzung im Unternehmen zu generieren.

    Der relevante Abschnitt meiner /etc/squid/squid.conf:

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