Author: mattias

  • Auch explosiv

    Was man mit Mentos und Cola Light machen kann, zeigt Eepybird (via Make).

    Offenbar hilft die mikroskopisch rauhe Oberfläche der Mentos bei der Blasenbildung, so dass enorm viel Kohlendioxid frei wird und der Druck in der Flasche steigt. Wer genau hinsschaut, sieht im Video auch eine Flasche explodieren.

    Bitte nicht nachmachen. Schon gar nicht im eigenen Magen.

  • Sprengstoffdepot in meiner Nachbarschaft?

    Der Spiegel berichtet über die Panikmache terrorvorbeugende Maßnahmen in London und Toronto. Drei Tonnen Ammoniumnitrat hätte man bei den Verdächtigen gefunden. (more…)

  • Noch mehr Spaß mit Xen

    Für alle, die Xen austesten wollen, habe ich zwei Demo-Images vorbereitet. Beim Ersten handelt es sich um ein frisch gebautes uClibc-Rootfilesystem, das nun mit GCC 4.0.3 und einer gegen die Header von Kernel 2.6.12 gebauten C-Bibliothek für den produktiven Einsatz taugt und trotzdem kompakt ist.

    Das zweite ist openSUSE 10.1. Bei diesem ist SSH und XDMCP offen, es dient mehr zum Testen des Desktops und zum Angeben: wer einen schnellen Prozessor und genug RAM hat, kann auf jeder virtuellen Konsole den Desktop einer anderen Distribution laufen lassen.

    Mehr Infos derzeit noch in meinem privaten Blog. Eine offizielle Ankündigungen und Torrents folgen.

  • Spaß mit Xen

    Ich habe — passend zu einem demnächst erscheindenen Artikel — zwei weitere
    Festplattenimages für den Einsatz unter Xen vorbereitet. Beim ersten handelt es sich um eine komplette openSUSE 10.1, bei der XDMCP von außen erreichbar ist. Das zweite ist das bekannte uClibc-Rootdateisystem, nun aber selbst kompiliert mit den Kernel-Headern von 2.6.12. Es enthält GCC 4.0.3, Linker und Pipapo und stellt so eine tragfähige Basis für kleine “Server from Scratch”, die autark bleiben sollen. (more…)

  • Wow, ist der hässlich!

    Über dem ganzen Rummel um die neue openSUSE 10.1 hätte ich fast übersehen, dass PSA und FIAT den Nachfolger von Ducato, Jumper und Boxer vorgestellt haben. Der alte wurde — soweit ich mich erinnern kann — zwölf Jahre lang produziert.

    Citroen Jumper (more…)

  • openSUSE 10.1 erhältlich

    Zumindest auf dem FTP-Server der “Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen” ist openSUSE 10.1 angekommen (Golem): (more…)

  • Immer feste druff

    Udo Vetter geht Archiv-Blog-Klatschen. Auch mir wäre es überhaupt nicht recht, wenn ich die Inhalte meiner Blogs plötzlich in einem leidlich navigierbaren “Archiv-Blog” vorfinden würde. Insbesondere, wenn man sich einmal überlegt, wozu so ein “Archiv-Blog” gut sein könnte: regelmäßig aktualisierter, echter Content wird von den Suchmaschinen geliebt und schafft so die ideale Umgebung für Google Adwords. Ich vermute hinter dem “Archiv-Blog” deshalb überhaupt keine durch Werbung finanzierte Nettigkeit, sondern den dreisten Versuch, fremden Content als ideale Umgebung für massive Einnahmen mit Werbung auszunutzen.

  • Spaß mit Xen

    Unser Hetzner-Rootserver hat gestern vier zusätzliche IP-Adressen erhalten und dazu die explizite Erlaubnis, einen eigenen MAC-Bereich zu verwenden. Damit steht der Verwendung von Xen auf dem Rootserver nichts mehr entgegen. Als priviligierte Domain 0 wird ein recht kompaktes Debian 3.1 zum Einsatz kommen, für die unpriviligierten Domains ist zunächst Opensuse 10.1 RCN, Ubuntu 6-06 Beta und ein selbst kompiliertes uClibcroot vorgesehen. Letzteres soll dazu dienen, zu testen ob eine Xen Instanz mit typischen Diensten und 64MB RAM “lebensfähig” ist.

  • Schrauberherz

    Vor ein paar Tagen wurde mir ein Citroen XM Turbo D12 mit Volleder für 300 Euro angeboten. Irgendwie juckt es mich in den Fingern. Die Maschine (XUD11T) würde gut in den Berlingo passen (bislang XUD9), läuft dank Boschpumpe mit Pflanzenöl und verträgt — wenn man sie frisch überholt — etwa 90kW bis 95kW. Derzeit hat der Berlingo 51kW, aber schon die große Bremsanlage. Um das BE-Getriebe müsste sich wohl Stefan kümmern.

    Besonders der Gedanke, mit einem salatölfressenden Lieferwagen die ganzen Rennwarzen an der Ampel stehen zu lassen, reizt mich.

    Aber erstmal ist Vernunft angesagt: im Mai bin ich schon zu zwei Dritteln ausgebucht. Das restliche Drittel ist erfahrungsgemäß schnell aufgebraucht.

  • Tretmühle

    In den letzten Wochen hatte ich öfters mal miese Stimmung, weil ich viel geschuftet habe, ohne die Ergebnisse meiner Arbeit zu sehen. Einige kleinere Projekte wurden auf halber Strecke gecancelt, der Abdruck mancher Artikel verschoben und dann gibt es noch Kunden, die selbst so im Stress sind, dass sie es nicht fertig bringen, die Abnahme längst abgeschlossener Projekte schriftlich zu bestätigen und die Schlussrechnung zu begleichen.

    Kurzum: weder im Briefkasten (Belegexemplare) noch auf dem Konto gab es irgendwelche Beweise dafür, dass es sich lohnt, als Autor und EDV-Berater selbständig zu sein.

    Seit ein paar Tagen bessert sich meine Stimmung wieder. Ich bekomme viel positives Feedback von Redaktionen mit denen ich zusammenarbeite. Gerade Lob von Leuten, die selbst am Thema interessiert sind und über einen Artikel von mir den Einstieg in ein Thema fanden, das sie bislang als “zu komplex” betrachteten, halfen — vor allem wenn es sich um Artikel handelte, bei denen ich vielleicht etwas zu kritisch gegenüber mir selbst war.

    Heute fand ich schließlich ein Belegexemplar mit einem Artikel vor, dessen Erstellung mir ziemlich gut von der Hand ging. Ein eher allgemeines Thema, das bei Verlagen gerne eine Ausgabe hin- oder herverschoben wird, weil es auch sechs Monate später noch aktuell ist. In dem Fall war mir das egal: es hat Spaß gemacht, diesen Artikel zu schreiben. Diesmal hat sich der zuständige Redakteur besonders viel Mühe gegeben: er hat 15 Zwischenüberschriften zu 15 Thesen erklärt und nocheinmal auf einer halben Seite besonders hervorgehoben. Sowas hebt die Stimmung — und ich kann eine halbe Seite mehr abrechnen.

    Eine interessante Erfahrung ist auch das “scribbeln müssen” — man erstellt Layout-Dummies der späteren Seiten. Für ein ganz größeres Projekt, das im Mai einen großen Teil meiner Arbeitszeit in Anspruch nehmen wird, musste ich meine Arbeit umstellen. Bislang arbeitete ich im Wesentlichen nach dem Schema “ein Kasten und drei Screenshots” pro Seite. Nun muss ich das ganze skizzieren und sehe plötzlich, wann ich in die Bleiwüste laufe. Und plötzlich ruft man in den Raum: “Setzer, hier noch einen Screenshot” und da noch einen Zitatkasten.