Category: Computer (sonstiges)

  • Kryptochef

    Alle paar Monate taucht Kryptochef (höchstpersönlich) in sämtlichen Foren des
    Web auf, macht Werbung für eine neue Version seiner Software und brilliert durch Kenntnisse auf dem Gebiet der Kryptographie:

    Warum ist 256 Bit die technisch höchste Verschlüsselungstiefe
    die überhaupt auf Computern möglich ist ?

    Ein Computer kennt immer nur 256 verschiedene Zeichen.

    Noch nicht überzeugt? Dann geht es Ihnen wie mir. Äußert man seine Zweifel, darf man sich schonmal auf die eine oder andere Beleidigung einstellen.

    Immerhin hat Heise recht schnell reagiert und den heutigen Thread entschärft. In den nächsten Tagen dürfte die Google-Suche nach “Kryptochef” weitere interessante Threads zu Tage fördern, viel Spaß bei der Suche!

  • Schaltuhr

    Es gibt Dinge, die nerven. Die tägliche Zwangstrennung der DSL-Verbindung gehört dazu. Dieses eigentlich gegen Anbieter von Möchtegerneservern gedachte Feature war schon vor der Einführung der Flatrates nutzlos. Nunja, ausgedacht haben sich das wohl die gleichen Herren, die beschlossen haben, PPP über Ethernet zu tunneln um mit den alten RAS-Servern zeitbasiert abrechnen zu können.

    Es nerven aber auch DSL-Router, deren ARP-Cache vollläuft, die sich trotz aktueller Firmware am DNS verschlucken und die keine Möglichkeit haben, einen Reboot-Zeitpunkt einzustellen. Mir wurde es heute zu bunt. Eine einfache Schaltuhr zu 2,99€ sorgt nun für 15 Minuten freiwillige Trennung ab 6:45 Uhr. Dann ärgert mich die in den letzten Tagen immer zwischen 16 und 18 Uhr zuschlagende Zwangstrennung nicht mehr.

    Lowest-Tech gegen Möchtegerne-Hightech.

  • Und Blogs funktionieren doch…

    Nachdem ich in den letzten Tagen dieses private Blog auf eine ordentliche Blogging-Software umgestellt habe und das “Corporate Blog”, das lose meine Zeitschriftenartikel begleitet, neu eingerichtet habe, war es an der Zeit, beide etwas mit Inhalten zu füllen.

    Eher als Fingerübung betrachtete ich den Artikel über einen eskalierenden Streit zwischen einem Webprovider und seinem (Ex-) Kunden, den ich zufällig in Udo Vetters Lawblog aufgegriffen habe. Offline ist ein solches Thema Handwerk: entweder der Streit eskaliert und bekommt seinen verdienten Platz im Magazin. Oder er eskaliert nicht und er bleibt außen vor. (more…)

  • Windows Vista

    Da isses also, Windows Vista. Longhorn wurde abgespeckt und umbenannt, scheint aber so unwichtig zu sein, daß nicht einmal Microsoft überhaupt die Existenz bestätigt. Traurig für den größten Heißluftproduzenten der Welt.

    Die Linuxer frickeln wenigstens was zusammen.

  • Cascade reloaded

    Drei Jahre nach dem ersten, in PHP3 geschriebenen Cascade habe
    ich das Spiel nun nach PHP5 portiert, um die Verwendung von Sichtbarkeitsbegrenzern und anderen neuen Features zu demonstrieren. Hinzugekommen ist eine Highscoreliste, die SQLite verwendet.

    Ziel des Spiels ist es, soviele Punkte wie möglich zu bekommen (klar), zwei oder mehr nebeneinanderliegende, gleichfarbige Kugeln können weggeklickt werden, darüberliegende Kugeln fallen dann herunter. Wenn n zusammenhängende Kugeln abgeräumt werden, bekommen Sie 1 + 2 + 3 + 4 … + n Punkte. Logisch, daß es da sinnvoll ist, dafür zu sorgen, daß möglichst viele Kugeln einer Farbe in einen Verband gebracht werden, wo sie mit einem Klick abgeräumt werden können. Schafft man es, alle Kugeln abzuräumen, gibt es 500 Bonuspunkte.

    http://rura-penthe.schlenker-webdesign.de/steinchenspiel/c.php

    Achtung: benötigt Cookies!

  • Was bringt 2004?

    Es läuft mir ziemlich zuwider nur um der News Willen Einträge in dieses Online-Tagebuch vorzunehmen. 2004 hat zwar schon lange angefangen, aber erst mit der Abtretung ,,der alten Domain” ist IMHO der Zeitpunkt gekommen, sich darum zu kümmern, was 2004 bringen wird.

    Zunächst sollte also ,,die neue Domain” endlich mit Inhalten gefüllt werden, (http://ilw.schlenker-webdesign.de/) einem wüsten Marketing unterworfen werden (es sollte langsam etwas mehr Geld abwerfen) und lange vermisste Features nachgereicht werden.

    ILW wird 2004 in wenigstens einer Demo-Version mit angepasstem Knoppix ausgeliefert werden. Das gibt den Linuxern unter Euch die gelegenheit, einfach durch verschieben eines Ordners ein ILW auf dem Rechner zu haben, das auch statische Seiten exportiert und (potentielle) Kunden bekommen so einen schnellen Eindruck und können experimentieren.

    Für eine Schule in BW steht ein komplettes FreeBSD auf Flash-Karte für Thin-Clients auf Epia-Basis an. Ziel ist ein Thin-Client, auf dessen Server nur XDMCP als Dienst laufen muß — kein BootP, kein TFTPD, kein NFSD. Das Projekt muß im Febraur als Prototyp vorliegen. Die Flash-Images werde ich natürlich ins Netz stellen.

    Für ILW nehme ich gerne Wünsche für Features entgegen. Schreibt sie ins Forum/Gästebuch (ganz nach unten scrollen) oder schickt sie mir per Mail.

  • Kreativer Softwarevertrieb

    Sie benutzen Windows? Das ist an sich nicht besonders verwerflich, schließlich benutzen fast 40% der Leser dieses Blogs das Betriebssystem aus Redmond. Als Windows-Anwender sind sie dann sicher gelegentlich mit Shareware und Testversionen konfrontiert. Und hier bitte mal Hand auf’s Herz: lesen Sie die sogenannten Lizenzverträge immer ganz durch?

    Nein? Das sollten Sie aber, auch oder vielleicht ganz besonders, wenn es sich um Software von glücklichen Programmierern handelt. Deren Software Pdfgrabber enthält nämlich die folgende nette Klausel im ,,Lizenzvertrag”:

    3. Freischaltung und Datenüberprüfung

    Vor Freischaltung des Computerprogrammes behalten wir uns das Recht vor, die Richtigkeit des eingegebenen Freischaltschlüssels online zu überprüfen. Sie erklären sich mit dieser Überprüfung und mit der dadurch notwendigen Speicherung Ihrer Daten einverstanden. Hierzu gehören auch persönliche Daten wie z.B. Ihre eMail-Adresse. Daten werden nur gespeichert, sofern der eingegebene Freischaltschlüssel falsch ist.

    Und für Schwarzfahrer hat man gleich besondere Klauseln:

    4. Illegale Freischaltung/unbefugte Verwendung – Vertragsstrafen

    Jede Freischaltung mit einem illegalen Freischaltschlüssel, auch der Versuch der Freischaltung mit einem ungültigen Freischaltschlüssel oder jede über diesen Vertrag hinausgehende nicht vereinbarte Nutzung, die nicht nur einen geringfügigen Verstoß gegen die Nutzungsbedinungen darstellt, berechtigt uns, eine Vertragsstrafe in Höhe der dreifachen Lizenzgebühr zu verlangen. Ein Schadensersatz und sonstige Ansprüche bleiben hiervon unberührt, ebenso wie der Nachweis eines geringeren Schadens.

    Der vierte Punkt wäre nicht weiter besonders, wenn nicht in diversen Foren diverse Kiddies halb eingeschüchtert über böse Mails von PixelPlanet berichten würden, die ihnen mitteilen, daß man Gnade vor Recht ergehen lässt und ihnen die Software zum Supersonderpreis anbietet (oder sie andererseits eben den Staatsanwalt zu spüren bekommen).

    ,,Was soll’s” werden sie denken, ,,es trifft ja nicht den falschen!” Nunja, auch ich konnte mir beim ersten Lesen diverser Foreneinträge ein gewisses Grinsen nicht verkneifen, aber dennoch überwiegt beim Datenschützer in mir ein sehr flaues Gefühl in der Magengegend:

    • In Punkt 3 wird von ,,z.B. Ihre Email-Adresse” gesprochen. Werden weitere Daten übertragen? Wenn ja, welche?
    • Wie verhält es sich mit Zahlendrehern? Bekommen nur die Anwender im Netz kursierernder Keys die böse Post oder trifft es auch jene, die einen Key erwerben und diesen falsch eingeben?
    • Was macht man, wenn man nach drei Monaten mit einem bezahlten Key neu istallieren möchte? Geht man bei Pixelplanet davon aus, daß ein Key ins Internet gelangt ist oder wird das Registrierungsprozedere klaglos wiederholt?

    Auf der Webseite von PixelPlanet habe ich keinerlei Hinweise zum Datenschutz gefunden. Die Registrierungsprozedur wird dort nicht weiter kommentiert.

    Über die EXE-Datei habe ich einmal strings drüberlaufenlassen und einige Hinweise auf ,,enge Kontakte zu Outlook” gefunden. Ich wäre dankbar, wenn einer der in Windows firmen Leser dieses Blog sich PdfGrabber einmal annehmenn könnte und schaut, ob und wie PdfGrabber auf Outlook zugreift und welche Daten von Dort angefordert werden.

  • Grenzen von Stylesheets

    Stylesheets sind eine feine Sache, Bildschirm- und Druckdarstellung lassen sich ganz toll trennen (man mache die Probe aufs Exempel und sehe sich die Druckvorschau dieser Seite an), ordentliche Browser verstehen solche Konstrukte:

    a:after {
    content: ” (” attr(href) “) “;
    }

    Solch ein Stylesheet-Eintrag erlaubt es, URLs mit auszudrucken, damit man sie auch wiederfindet, wenn man nachher nur den Ausdruck hat.

    Doch leider gibt es Grenzen. So beherrscht kein mir bekannter Browser einen ordentlichen Blocksatz. Insbesondere an der Trennung scheitert die Lesbarkeit. Weder Mozilla noch Opera punkten hier. Halbwegs akzeptabel erscheint mir einzig IE unter Windows, der jedoch das a:after nicht beherrscht.

    So habe ich die lange auf Eis liegende Erweiterung für den LaTeX-basierten PDF-Export für ILW Websuite wieder ausgegraben und werde sie in den nächsten Tagen bei einigen zahlenden Kunden implementieren.

    Hier ein kleiner Vorgeschmack anhand der Beispielseite für die Wiki-ähnliche Syntax: