Als Anwender kennt man OpenSSL vor allem als freie Verschlüsselungsschicht für TCP/IP-Verbindungen — ist man Administrator eines Web- oder Mailservers, denkt man eher an das Kommandozeilentool openssl, mit dem Zertifikate erstellt und signiert werden. Doch gerade das CLI-Werkzeug ist mächtiger, als manch einer denkt und kann ideal für viele Anwendungen jenseits des Zertifikate-Managements verwendet werden.
Category: Linux
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Ubuntu 8.04 Netbook Remix auf dem EeePC
Ja, ich habe es getan: Auf Basis einer ganz frischen Ubuntu-Installation habe ich ausprobiert, wie sich Ubuntu Mobile and Embedded, konkret der neue Clutter-Desktop auf dem EeePC 701 anfühlt. Zumindest theoretisch ist Ubuntu auf dem richtigen Weg, eine ähnlich einfache, aber dennoch mächtige Alternative zum Easy Mode des EeePC anzubieten. Aber wie schaut es in der Praxis aus:
Der Desktop sieht schon einmal gut aus: Programme sind in Gruppen angeordnet über eine Art Tabs verfügbar, auch der Zugriff auf Datenträger ist sinnvoll ausgeführt, insgesamt wirkt die Oberfläche aufgeräumt und gut nutzbar. Ich vermisse ein wenig, dass sich Applets auf dem Desktop positionieren lassen, ein Tick mehr Maemo hätte nicht geschadet.
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Akoya E1210: Ubuntu 8.04.1 WLAN-Treiber installieren
Dieser Beitrag ist mit Erscheinen von Ralinks Treiber 1.8.0.0 hinfällig. Siehe https://mattias.schlenker.dk/2008/10/16/neue-ralink-treiber-fur-akoya-e1210-und-eeepc-9011000h/ und https://mattias.schlenker.dk/2008/11/02/das-perfekte-netbook-setup-installation-ubuntu-xubuntu-810/Wie bereits zuvor erwähnt, bringt das Medion Akoya E1210 einen Ralink-RT2860PCI-Chipsatz mit, für den ein nativer Treiber existiert, der jedoch konfiguriert und kompiliert werden muss…
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Akoya E1210: Ubuntu 8.04.1 Alternate Install von USB-Stick
Dieser Beitrag dürfte für viele Nutzer mit Erscheinen der finalen Version von Ubuntu 8.10 hinfällig sein. Installieren Sie Ubuntu 8.04.1 nur, wenn Sie auf Long Term Support angewiesen sind. Siehe Das perfekte Netbook-Setup: 1. Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10So, nach den Startschwierigkeiten gestern klappte nun die Installation von Ubuntu 8.04.1 auf dem Akoya E1210. Als Installationsmedien verwendete ich einen USB-Stick (SD-Karten funktionieren ebenfalls). Bootfiles hierfür habe ich so zusammengestellt, dass auch unbedarfte Nutzer schnell zur Alternate Install kommen dürften:
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Ubuntu 8.10 und 8.04 auf dem Medion Akoya E1210 (MSI Wind)
Dieser Beitrag ist mit Erscheinen der finalen Version von Ubuntu 8.10 hinfällig. Siehe Das perfekte Netbook-Setup: 1. Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10So, nun habe ich mir doch einmal ein paar Minuten Zeit genommen, um ein Linux auf dem Medion Akoya (MSI Wind) auszuprobieren. Das Zwischenergebnis:
Ubuntu 8.04
- Start der Installation per PXE schlug fehl, Rechner hängt einfach irgendwo in der Initrd
- Boot von der eigentlich für den EeePC 701 gedachten SD-Karte funktioniert einwandfrei
- On-Board-LAN funktioniert auf Anhieb (Modul r8169)
- WLAN-Karte mit Chipsatz Ralink RT2860 benötigt einen Treiber von Ralink, die Anpassung einer Konfiguration und das anschließende händische Kompilieren
- Mit dem aktuellen Ralink-Treiber v1.6.1.0 war unter Ubuntu 8.04 kein Scanning möglich
- Netzwerke mussten mit wpa_supplicant händisch konfiguriert werden
- Sound und Micro funktionieren auf Anhieb
- Webcam, ACPI etc. habe ich noch nicht getestet
Nachtrag:
- Installation von Ubuntu 8.04.1 (Bootmedium USB-Alternate-Install)
- Einrichtung der Ralink-Netzwerkkarte unter Ubuntu 8.04.1
Ubuntu 8.10
- Installation mit den Netboot-Dateien (per PXE) funktioniert einwandfrei
- Ralink-Treiber lässt sich nicht gegen Kernel 2.6.26 (RC) kompilieren
- ACPI-Tasten für Lautstärke, Helligkeit etc. funktionieren hier
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Netbook-Roundup in Vorbereitung
So, mittlerweile liegt hier auch ein MSI Wind in Gestalt des Medion Akoya E1210 im Büro, ein EeePC 900 wird in den nächsten Tagen folgen. Dann dürfen beide Geräte zeigen, wie es in Sachen Akkulaufzeit, Nutzbarkeit und Linux-Kompatibilität im Vergleich mit dem EeePC 701 aussieht. Wenn Bedarf besteht (lies: wenn mehr als nur einige Kleinigkeiten gegenüber der Standard-Ubuntu-Installation geändert werden müssen, erstelle ich auch für dem MSI-Wind ein Ubuntu-Image.
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Frische Xubuntu-Images für den EeePC
Nach
fastsechs Wochen Pause habe ich frische Images für den EeePC erstellt. Es lagen einfach zuviele neue Pakete vor, so dass ein Update des Images von 14. Mai kaum zuzumuten gewesen wäre. Ich habe gleich einige Thesauri und Wörterbücher ausgemistet, bitte diese ggf. nachinstallieren. Ein in den letzten Tagen aktualisiertes Ubuntu trägt bereits die Versionsnummer 8.04.1, was darauf hindeutet, dass eine offizielle Bugfix-Release nicht mehr weit entfernt ist.Die Images gibt es wie immer unter eeepc.mattiasschlenker.de, zur Installation bitte die beiden Artikel beachten:
Könnte ein Eigentümer des EeePC 900 (nicht 901) bitte testen, ob die Images auch auf dem größeren Gerät einwandfrei funktionieren, ich habe noch kein Testgerät erhalten…
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Firmware seziert: LaCie LaCinema
Vor ein paar Tagen habe ich mir — aus Bastellaune — einen kleinen Festplatten-DivX-Xvid-Player von LaCie (LaCinema Premier 500GB) zugelegt. Spielkind wie ich nunmal bin wollte ich wissen, was drauf läuft. Also die aktuelle Firmware heruntergeladen und entpackt. Das Archiv LaCinemePremier_FirmwareUpdate_3_10.zip enthält die folgenden Dateien:
-rw-r--r-- 1 mattias mattias 553 2008-04-09 13:57 Changes in firmware version 3_10.txt -rw-r--r-- 1 mattias mattias 4194304 2008-04-03 18:06 lacinema_premier_fw.bin -rw-r--r-- 1 mattias mattias 4194304 2008-02-19 15:00 ntd00fw.bin -rw-r--r-- 1 mattias mattias 7065 2008-04-09 12:02 Update_Procedure.txt
Interessant sind natürlich besonders die beiden Bin-Dateien. Der Befehl “strings” verschafft schonmal einen Überblick, was drin stecken könnte, da recht viel ausgegeben wird, ist es sinnvoll, nach Begriffen, wie Kernel oder Linux zu greppen. Und bingo:
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Tool der Woche: tar
Klar kennen Sie tar. Wer hat den “Tape Archiver” etwa noch nicht benutzt, um Archive zu ver- oder entpacken. Der typische Einsatz beim Entpacken eines (zumeist Quellcode-) Archives ist (gegebenenfalls mit “z” statt “j”, wenn es sich um ein mit gzip komprimiertes Archiv handelt):
tar xvjf archiv.tar.bz2
Oder wenn stattdessen ein oder mehrere Ordner oder Dateien zu einem Archiv zusammengefasst werden sollen:
tar cvjf archiv.tar.bz2 ordner/
Doch tar kann einiges mehr. Als erster Einsatzbereich sei da das Archivieren auf Bandlaufwerke zu nennen. Statt dem Archivnamen gibt man einfach den Namen der Gerätedatei an, auf dem die Sicherung landen soll. Im Zeitalter der Sicherung auf optische Datenträger oder des Off-Site-Backups auf irgendwelche Remote-Server schwindet der Nutzen dieser Funktion von tar aber immer mehr und Tools wie rsync, auf das ich später eingehen möchte oder mksquashfs (für’s Backup auf optische Medien) gewinnen an Bedeutung. Dennoch gibt es genügend Einstzbereiche für tar:
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Tool der Woche: id3ed — ID3-Tags auf der Kommandozeile
In den letzten Tagen habe ich meine (private) MP3-Sammlung aufgeräumt und dabei auch etliche Dateien getaggt, von denen Titel, Interpret und Album zwar bekannt waren, aber eben in den ID3-Tags am Ende der Datei fehlten. Kleine Korrekturen lassen sich in Dateimanagern wie Thunar recht problemlos im Kontextmenü vornehmen, wenn aber alle Dateien in einem Ordner mit neuen Tags versehen werden müssen, hilft nur die Kommandozeile.
Fündig wurde ich mit id3ed.

