Mittlerweile sind wir zehn Tage unterwegs. Mit dabei relativ schmales IT-Equipment: EeePC 701, Garmin 60, Digitalkamera und einige SD-Karten sowie USB-Sticks. Ich bin wirklich froh, das Netbook und kein Internet-Tablet mitgenommen zu haben. Mit dabei sein sollte auch ein kleiner Adapter für Euro-Stecker, da gerade in Neubauten keine Steckdosen mehr installiert werden, die sowohl Eurostecker als auch argentinische Y-Stecker schlucken. Derartige Adapter bekommt man auch für gut einen Euro bei jedem kleinen Elektro-Installateur.
Category: Randnotizen
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Randnotizen, 24. Oktober 2008: Chinesische MIPS-Derivate, Netbooks, Ubuntu
Wieder ist einiges passiert, wieder war ich sehr im Stress. Immerhin kann man mal wieder Früchte der letzten Wochen am Kiosk sehen: Ab Samstag kommen Abonnenten der Computer Bild in den Genuss einer von mir programmierten Erweiterung für Firefox, die es gestattet, Add-Ons in Gruppen einzuteilen und gemeinsam ab- oder anzuschalten. Die Erweiterung ist — mit anderen Defaults — sicher auch für viele Leser dieses Blogs interessant. Doch dazu in einigen Tagen mehr.
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Netbooks: Langsam ist das Thema in allen Varianten durch, doch gelegentlich gibt es interessante Neuigkeiten wie die vermehrt auftretenden Netbooks mit dem Longsoon-Prozessor, einem chinesischen MIPS-Nachbau, der sicher dabei hilft, die Preise noch etwas zu drücken. Ein Problem bei MIPS ist natürlich die fehlende i386-Kompatibilität. Desweilen werden mal wieder Netbooks mit integriertem 3G kolportiert. Und beim EeePC spekuliert man über Modelle mit Touchscreen. Wirklich bestätigt ist aber nur der 701SDX, eine Einsteigerversion, die den im Abverkauf befindlichen 701 ablösen dürfte. Ohne Webcam und vermutlich mit Atom statt Celeron. Unspektakulär.
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Untoter der Woche: Ich habe es nicht mehr für möglich gehalten. ALP (Access Linux Platform) ist fertig! Access ist die Firma, welche die Rechte an den Überresten von PalmOS hält — früher war sie für den hervorragenden Netfront-Browser bekannt. PalmOS sollte bereits 2007 durch einen Nachfolger auf Linux-Basis abgelöst werden, dessen Bedienung sich an PalmOS anlehnt und die mit Emulation alte PalmOS-Anwendungen ausführen kann. Das wurde aber nicht fertig und deshalb wohl auch der Foleo gecancellt. Kaum jemand interessiert sich mehr für PalmOS, Android ist tausendmal interessanter und jetzt steht Access mit dem fertigen OS da und hofft, dass es jemand kauft. Viel Glück.
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Ubuntu 8.10 RC: Ubuntu 8.10 soll in einer Woche fertig sein, heute wurde der Release Candidate veröffentlicht. Wieder einmal habe ich Install-Images erstellt, mit denen sich Netbooks bequem per USB-Stick mit der Alternate-Install versehen lassen. Anleitung noch immer hier. Spätestens jetzt hat 8.10 einen Zustand erreicht, mit dem man zumindest auf Desktops schmerzfrei installieren und bequem auf die finale aktualisieren kann.
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Randnotizen, 14. Oktober 2008: MIDs, Netbooks, Browser
Mei, wie die Zeit vergeht. In den letzten Wochen war extrem viel zu tun. Daher jetzt erst mit Randnotizen. Und die längst überfälligen Updates der Ubuntu-Netbook-Artikel verschiebe ich noch ein wenig nach hinten.
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MIDs: …sind nicht totzukriegen. Obwohl Nokias N800/N810 zwar bei Entwicklern beliebt sind und einen respektablen Software-Umfang aufweisen können, haben sie nie wie erhofft abgehoben. Ändern könnte sich das mit den Atom-basierten Tablets wie dem von Gigabyte. Geschätzte 500 Euro dürften aber über der Schmerzgrenze vieler Interessenten liegen. Sinken die Preise auf Netbook-Niveau (ca. 300 Euro) sehe ich jedoch einen großen Markt.
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Browser: Mozillas Mobiler Browser Fennec wird langsam brauchbar. Primär zielt er auf Tablets, scheint aber auch für Netbooks ganz brauchbar zu sein. Interessant ist die Aussage, prinzipiell die Add-On-Architektur anderer Gecko-Browser zu nutzen. XUL macht das Ding zwar nicht schneller, aber flexibler.
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Netbooks: Asus nutzt das Eee-Label nun auch für teurere Netbooks und für Mainboards sowie All-In-One-PCs. Und während Aldi die zweite Welle Akoya E1210 vorbereitet, zeigt MSI die nächste Generation des Wind: etwas hübscher und mit eingebautem 3G.
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Linux: Die Jungs und Mädels von Intel haben es geschafft, eine Fedora-basierte Distri in weniger als fünf Sekunden zu booten. Die Modifikationen am Kernel sind wohl moderat, hauptverantwortlich dürfte ein um Readahead-Operationen gepatchtes Init sein. Mit dem Verzicht auf die Initrd bin ich nicht ganz einverstanden, bastle ich doch selbst seit einer Weile an einer Mini-Distri, bei der einiges von Initrd gestartet wird und der Initrd-Code im Speicher bleibt.
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In eigener Sache — Das perfekte Netbook-Setup: Ich bereite gerade eine kleine Serie für dieses Blog (und in Form einzelner Printartikel) vor, die sich mit dem optimalen Setup von Linux-Netbooks (Ubuntu und Debian) beschäftigt. Die Einzelartikel werden wohl zwischen 15000 und 25000 Zeichen bekommen. Geplant ist:
- Basisinstallation: Ubuntu und Debian ohne optisches Medium installieren (USB-Stick oder Netboot), Einrichtung der Treiber für im Netbook enthaltene Hardware (LAN, WLAN, Webcam).
- Reisefertig: Verschlüsselte Partitionen in einer Form einrichten, die auch beim US-Zoll keine Aufmerksamkeit erregt.
- Blau machen: Bluetooth-Setup für Handy, Maus, Tastatur und den Datentausch zwischendurch.
- GPRS und UMTS: Einrichtung von USB-UMTS-Modems und BT-Handys, Provider und Dayflats für Deutschland, Provider fürs Ausland. Das Netbook als Accesspoint.
- Energiesparer: Optimierung der Akkulaufzeit mit Intels Powertop und anderen Tools.
- Bewegte Bilder: DVB-T für unterwegs, das Netbook als Videorekorder, Videos für kleinen Platzbedarf, gute Qualität und geringe Prozessorlast transkodieren.
Wer sonst noch Ideen hat, darf sie mir per Mail mitteilen oder in den Kommentaren hinterlassen.
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Ubuntu 8.10 Beta: Unter eeepc.mattiasschlenker.de liegt ein neues Ubuntu-USB-Install-Image (ubuntu-8.10-alternate-beta1-20081014-i386.usb.zip). Die Installation erfolgt wie hier beschrieben. Bei einigen Geräten kann die zusätzliche Angabe von vga=normal video=vga16:off oder vga=788 video=vga16:off notwendig sein, um Darstellungsfehler zu vermeiden.
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Randnotizen, 26. September 2008: Zum letzten Mal iPhone, Netbooks, die keine sind und MP3-Player
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iPhone: Einfach nur peinlich ist, dass Apple bei weiteren Applikationen, die Funktionalität der eigenen Anwendungen nachbilden, den Stecker zieht. Erwischt hat es diesmal einen Mailclient, der angeblich Verwirrung stiften könnte. Verstehen muss ich das nicht, oder? Schließlich kann man davon ausgehen, dass nur Kunden im AppStore nach Mailclients suchen, die mit dem vorinstallierten nicht zufrieden sind. Damit derartige Ablehnungen künftig nicht qualifiziert an die Öffentlichkeit kommen, versieht Apple die Ablehnungsbescheide schon einmal mit eigener NDA. Mit der Meta-Top-10-Liste und dem Entwicklerprotest ist das Thema iPhone für mich gegessen.
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Android: Googles Software-Plattform Android debüttierte unterdessen auf Hardware, die noch hässlicher und fetter ist, als so ziemlich alles seit dem Nokia 9110i (Test bei Golem.de). Entwickeln muss man in Java. Aber nicht mit den APIs, die man von J2ME und anderen gewohnt ist, sondern mit Androids eigenen APIs. Im Gegensatz zur relativ liberalen Lizenzierung des SDK spornt das nicht gerade zur Portierung existenter Anwendungen an. Immerhin verspricht Android bald omnipräsent zu sein: Der nächste Schritt sind Infotainmentsysteme im Auto.
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Netbooks und MIDs: Erinnert Ihr Euch noch daran, wie vor gut zwei Jahren der UMPC zur Zukunft des mobilen Computing hoch- und ganz schnell wieder abgeschrieben ([en]) wurden? Mittlerweile sind Netbooks einfach da, dennoch wird — bald sind höher integrierte Atoms verfügbar — schon einmal vorsorglich das Zeitalter der MIDs (Mobile Internet Devices) ausgerufen. Ich bin da skeptisch, als Nutzer von Netbook und Internet Tablet würde ich im Zweifel zu einem kompakten Netbook greifen. Viel lieber hätte ich ein simples, billiges Tablet mit sieben oder acht Zoll und 1024x
768600, mit dem man so komfortabel wie mit dem Netbook surfen und im Zweifel per BT-Tastatur tippen kann. -
Garantiert kein Netbook ist das Celio Redfly Mobile Companion (Produktseite). Letzendlich handelt es sich bei dem eckigen Gerätchen um eine externe Tastatur und Maus mit großem Display, die in einem Netbook-ähnlichen Klappgehäuse stecken. Ohne Speicher, ohne OS und ohne eigene Logik. Eigentlich ist die Idee verdammt gut, allerdings setzt das Celio ein Windows Smartphone voraus und möchte per USB angebunden werden. Bluetooth und Offenlegung des Kommunikationsprotokolls bitte, dann passt das Ganze zum Neo Freerunner.
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MP3-Player: Die Veröffentlichung von Rockbox 3.0 hat mich wieder daran erinnert, dass ich ja gerade einen einfachen suche. Aber keinen komplexen, der mit Rockbox läuft, eher einen einfachen mit zwei bis vier GB, primär für den Sport und ab und an gegen die Langeweile. Er sollte also leicht unter Linux zu befüllen sein — MTP oder Massenspeicher? Nett wäre das Abspielen von AVIs und richtig cool wäre es, wenn er von Xvid-AVIs dazu anbieten würde, nur die MP3-Tonspur abzuspielen. Einen richtigen PMP benötige ich nicht: Das Nokia N800 genügt, um unterwegs Filme anzusehen. Erfahrungen, anyone?
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Randnotizen, 17. September 2008: Netbooks, Maemo, iPhone und Google
Und wie immer ein paar kurze, knackige Zusammenfassungen der letzten Tage:
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Netbooks: Langsam wird es langweilig bei den Neuvorstellungen, die nichts Neues bringen. Für Erstkäufer hält The Register einen “Buyer’s Guide” bereit. Auch Die Zeit ist auf den Zug aufgesprungen — als Aufhänger muss die Aldi-Aktion von vor zwei Monaten dienen. Unterdessen schickt sich Acer an, Asus rechts zu überholen. Die Distributionsauswahl ist mittlerweile um einen grünlichen Ubuntu-Abkömmling und ein blaues BSD-Derivat (a lot faster than XP — WTF???) reicher geworden. Das mit der angeblich hohen Geschwindigkeit glaube ich erst, wenn das Akoya Mini zwei Atoms in einem Package mitbringt…
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iPhone: Während die 3G-Probleme langsam behoben werden, tauchen potentielle Sicherheitslücken auf. So hat der “iPhone-Forensiker” Jonathan Zdziarski einen recht eleganten Weg gefunden, die Screenshots, die für die Verkleinerung von Anwendungen erstellt werden, auszulesen. Offenbar swappt Apple einiges oder verwendet temporäre Dateien, die nachher nicht sauber überschrieben werden. Es lebe Hardwarebeschleunigung, wo derartige Effekte alleine von der Graka durchgeführt werden. Daraus kernige Schlagzeilen wie “Dein iPhone spioniert Dich aus!” zu generieren, geht an der technischen Wirklichkeit vorbei. Daher keine Links. An der AppStore-Front wird immer noch scharf geschossen: Da wird eine Anwendung abgelehnt, weil sie Funktionen des Duos iPhone plus iTunes enthält. Immerhin kann man gegen Cash am Beta-Programm teilnehmen — scheint, dass sich die AdHoc-Distribution zur echten AppStore-Alternative entwickelt. Unterdessen taucht die nächste Tethering-Applikation auf, allerdings nur für Nutzer des Jailbreaks. Anhaltende iPhone-Probleme geben dem Nokia-Mann Chipchase Stoff zum Lästern: 74% of Japanese iPhone users have it as a second phone.
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Google: Künftige Chrome-Versionen werden wohl keine Nutzernamen und Passwörter, keine GET-Parameter, sowie keine https://-URLs mehr übertragen. Beim Vorschlag ab dem zweiten Buchstaben (bei normalen http://-URLS) scheint es aber zu bleiben. [Update: Laut Golem ist ein frischer Build verfügbar, ob dieser bereits den neuen Omnibox-Code enthält, ist nicht bekannt] Zeit, die Omnibox zumindest für eigene Builds weiter anzupassen. Immerhin. Zwischenzeitlich wird Android auf seinen Launch vorbereitet (HTC Dream für $199?). Ich bin zwar kritisch Google gegenüber, aber wenigstens setzt Google auf die Faulheit der Nutzer und gibt uns Nerds die Freiheit zu basteln.
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Maemo: Noch mehr Freiheit zu basteln gibt es bei Maemo, wo die nächste Release ansteht, welche natürlich die Spekulationen um künftige Hardware nährt. Mit der Debian-Basis ist immerhin die Software-Nachinstallation robust, auch wenn das Hinzufügen zu den Paketquellen komfortabler gelöst sein könnte. Den Nokia-Leuten werden sicher ein paar Ideen einfallen, um einen künftigen Maemo-Marktplatz optisch attraktiver gestalten zu können.
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Sonstiges: Epaper im Massenmarkt — mit der Flexibilität des <blink>-Tags +++ RFID für Bastler (Bild) — allerdings lassen sich viele der vorgeschlagenen Ideen, welche Interaktion benötigen, billiger mit QR umsetzen +++ Hausdurchsuchung bei einem Zeugen +++ Bletcheley-Park soll renoviert werden +++ Keine Chance, von der TSA Watchlist herunterzukommen? Einfach den Namen ändern — wundert Euch also nicht, sollte ich bald als Matthieu François Schlenker unterwegs sein! +++ Mehr Angst vor Strafverfolgungsbehörden und dem Finanzamt als vor Piraten auf offener See?
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Randnotizen, 6. September 2008: Android, Captchas, Netbooks
Und wieder einmal die relevanten Ereignisse der Woche in der Kurzzusammenfassung:
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Netbooks: Es ist nicht mehr schön: nun wird auch die Marke Commodore wieder ausgegraben. Boingboing titelt “Marken-Negrophilie”. Unterdessen starten die Chinesen mit ihrer eigenen Interpretation des 100$-Notebooks. Allerdings mit einem Prozessor mit MIPS-Befehlssatz, für den möglicherweise keine Lizenzen vorhanden sind (die dürften das Gerät dann nochmal fünf bis zehn Euro teurer machen). Das Dell Inspiron Mini 9 wird nun ausgeliefert — ohne F-Tasten und zunächst wohl auch ohne Ubuntu. Diese Woche habe
ichich einen EeePC 900A erhalten und werde in der Folge Ubuntu-Images auch für die Atom-Gerätchen anfertigen. Einen kleinen Blick in die Atom-Zukunft hat Engadget: Erst Herbst 2009 sollen die Pineview-Prozessoren mit integriertem Grafikkern erscheinen. -
Android: In der Android Developer Challenge stehen nun die Gewinner fest. Die Sieger-Apps verbinden auf geniale Art und Weise Kamera, Web und den per aGPS ermittelten Standort. Bitterer Beigeschmack: Google kannte bislang nur unser Surfverhalten, wer die vorgestellten Anwendungen intensiv nutzt (nur zu verlockend), liefert dem Suchmaschinengiganten auch seine Standortdaten frei Haus
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Unsere Server: Aus technischen Gründen laufen derzeit die meisten Sites auf der kleinen Maschine, die deshalb stellenweise zäh zu erreichen war. Nun ist der größte RAM-Nutzer identifiziert: Der hinter Jochens www.odsport.de steckende Kater will wenigstens 400MB für sich haben. Jochen musste deshalb schon auf die schnelle Maschine umziehen. Stattet ihm doch einen Besuch ab. Mittelfristig wandern alle Webserver auf die schnelle Maschine, die Mailsysteme auf die langsame, dann sollte es wieder mit gewohnter Geschwindigkeit gehen.
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Schräg: ZDnet hat herausgefunden, warum auch komlexe Captchas heute schnell geknackt sind: Da sitzen in Indien Menschen vor dem Computer, die Captchas in einer Rate von je bis zu fünfhundert Stück pro Stunde lösen. In diesem Fall helfen nur Textaufgaben wie : “Berechnen Sie die Summe aus der dritten Wurzel von siebenundzwanzig und dem Produkt aus fünf und der Quadratwurzel von einhunderteinundzwanzig!”
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Randnotizen, 29. August 2008: Netbooks, iPhone 3G, Servertrouble
Und hier wieder einmal Notizen, die keine eigenen Einträge rechtfertigen:
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Servertrouble: Vor drei Wochen habe ich einige Wartungsarbeiten an zwei meiner Server vorgenommen: Neben größeren Festplatten bekam die neuere Maschine 2x1GB DDR400 verpasst, die bislang eingebauten Riegel (2x512MB DDR400) wanderten in die kleinere Maschine. Alles lief drei Wochen gut, dann schmierte die große Maschine ständig ab. Die Ursache war recht schnell gefunden: Kaputter Arbeitsspeicher. Aber warum ließ sich die kleine, immer synchrone Maschine nicht sauber anfahren? Freezes, offenbar kam der Chipsatz nicht mit den DDR400-Riegeln klar. Ich war am Mittwoch in Nürnberg und habe alles in Ordnung gebracht. Insgesamt waren Domains wie cdprojekte.mattiasschlenker.de, eeepc.mattiasschlenker.de und blog.rootserverexperiment ab Dienstag Abend bis Mittwoch Nachmittag nur sporadisch erreichbar.
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Netbooks: Die Vielfalt ist kaum noch zu überschauen, jetzt stößt auch FSC dazu und führt bunte Oberschalen ein. Gut für den Wiederverkaufswert, wenn man eine zurückhält und die verratzte vor dem Verkauf wegwerfen kann. Asus bietet ab September den 1000H mit Festplatte an, der auch preislich nahe am Akoya E1210 liegt. Nett sind die Tablet-Only-Geräte von NEC — als 9- oder 10-Zöller mit Aufsteller und Bluetooth für die Tastatur wäre das genial. Man könnte die fürs N800 gekaufte (und auch von mir mit dem E50 zweckentfremdete) Klapptastatur so einem weiteren Einsatzbereich zukommen lassen. Oder eine schnuckelige Apple-BT-Tastatur kaufen.
Für Netbook-affine Nutzer habe ich ein neues Image des Ubuntu-USB-Installers erstellt, der auf dem Daily Snapshot von heute basiert (ubuntu-8.10-alternate-alpha4-20080829-i386.usb.zip). Download hier. Installation wie hier beschrieben. Positiv: Jetzt funktioniert die gesamte Hardware des EeePC 701 (und wahrscheinlich 900) out of the box.
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iPhone 3G: Es ist mir fast schon peinlich, dieses Gerätchen zu erwähnen und ich suche auch schon fleißig nach den positiven Seiten. Immerhin gibt es eine schöne Erklärung dafür, dass in Gegenden mit hoher iPhone-Dichte (von denen viele noch nicht auf die Firmware 2.0.2 aktualisiert sind), der 3G-Empfang immer noch schlecht ist. Das impliziert aber auch, dass wir Nutzer sauberer 3G-Hardware einen Grund haben auf iPhone-Nutzer böse zu sein, die nicht auf 2.0.2 aktualisieren. Firmware 2.0.3 dürfte auch bald kommen, schließlich gibt es da einen bösen Bug, mit dem man das Gerätepasswort umgehen kann. Immerhin scheint sich auf dem Weg zum Tethering etwas zu tun. Ich befürchte, dass am Ende eine Zubuchoption zum Mobilfunkvertrag steht, welche das getetherte iPhone nochmals teurer macht. Gegen die NDA regt sich nicht nur Widerstand, laut Heise haben auch einige Entwickler eine juristische Lücke gefunden: In Zukunft wird es wohl tausende 1$-Berater-Verträge geben.
Achja: Dass Steve Jobs noch lebt, heisst nicht, dass er untot wäre. Wie immer war es der Praktikant bei Bloomberg, der im CMS nicht auf “Save”, sondern auf “Publish” geklickt hat. Nicht bei allen Agenturen muss ein Redakteur Texte absegnen…
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Randnotizen, 21. August 2008: EeePC 901, iPhone 3G, Linux-Kernel
Ereignisse der letzten Tage, die keine eigenen Blog-Einträge rechtfertigen:
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EeePC 901: Ich habe mittlerweile Unterstützung von meinem Bruder erhalten, der erfolgreich Xubuntu 8.04.1 auf dem 901 installiert hat. Die Installation von USB-Stick verlief soweit problemlos, allerdings erkennt Ubuntu 8.04.1 auf Anhieb weder die integrierte Ethernetkarte noch den WLAN-Chip. Als Ethernet-Chip kommt ATL1E zum Einsatz, für den Asus selbst Treiber bereitstellt (Anleitung hier). Der Treiber befindet sich auch bereits in 2.6.27-rc3 und im gepatchten 2.6.26-1 aus Debian 4.0r4. Nach dem Reboot kann dann der Ralink-WLAN-Treiber mit dem eigentlich für das Akoya E1210 erstellten Script installiert werden.
Ich werde das Installations-Script für den EeePC so anpassen, dass es anhand der Informationen von lspci die richtigen Treiber erkennt und installiert und so EeePC 701, 900, 900A und 901 abdeckt. Auch werden künftige Images die Netzwerktreiber für alle genannten EeePCs enthalten. Ich bitte allerdings noch um etwas Geduld, da ich “meinen” 900A oder 901 (Testgerät) noch nicht habe.
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iPhone 3G: Meine von vielen Lesern als Bashing mißverstandene Kritik am iPhone 3G benötigt einige Ergänzungen. So wusste ich zum Zeitpunkt des Schreibens noch nichts von den UMTS-Problemen (Umfrage bei Wired.com), die laut Golem auch mit dem Firmware-Update anhalten, ein Punkt der eher zum Abwarten raten lässt.
Zum AppStore hat der Entwickler Steven Frank seine Gedanken zusammengefasst. In den Kommentaren tauchte der Hinweis auf, dass sich dank AdHoc–Distribution der AppStore für Inhouse-Applikationen sehr wohl umgehen lässt. Der Haken: Alle iPhone-IDs müssen bekannt sein, maximal einhundert Geräte können auf diese Art und Weise mit einem Build versorgt werden. Zumindest für kleine und mittelständische Unternehmen relativiert sich damit meine Kritik am Distributionsmodell. Kein kleiner Kunde wäre allerdings die Bank HSCB, die laut darüber nachdenkt iPhones statt Blackberrys auzugeben. Andere Banken sind da vorsichtiger und begründen ihr Zögern vor allem mit der unterlegenden Email-Fähigkeit und der Schwierigkeit, eigene Entwicklungen zu verteilen.
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Kernel 2.6.26.3 und 2.6.27-rc4: Auf kernel.org steht ein neuer Produktiv- und ein neuer Entwicklerkernel zur Verfügung. 2.6.27-rc4 sollte die eingangs erwähnten ATL1E-treiber für EeePC 901/900A enthalten und neuere USB-Webcams (EeePC, Akoya Mini) unterstützen. 2.6.26.3 kompiliere ich gerade auf dem Akoya E1210. Ich hoffe, dass damit die integrierte Realtek-Ethernet-Karte wieder funktioniert.
Nachtrag: Irgendwie war ich dem Datum einen Monat voraus. Im Titel korrigiert, eine Korrektur im Slug ist sinnlos.
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