Gestern hat mich ein Bekannter eines Bekannten gefragt, ob ich nicht Lust hätte, für eines seiner Projekte die Arduino-Arbeit zu übernehmen. Das Projekt ist cool und die Leute mit denen ich zusammenarbeite sind sehr ruhig und angenehm. Da passt alles, so habe ich zugesagt. Details, Links und Youtube-Videos darf ich in etwa einem Monat posten. (more…)
Blog
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Nuage – Arduino Yùn Bridge auf Debian (Raspberry Pi, Banana Pi)
Als ich den ersten Arduino Yún im Herbst 2013 in den Händen gehalten habe, war ich begeistert von der Eleganz der enthaltenen Bridge-Bibliothek. Die erlaubt es, den Yún per SSH zu programmieren und sie stellt viele Netzwerkfunktionen des Linux-Systems sehr simpel in Arduino bereit. Aaaaber: Das OpenWRT des Yún ist relativ unflexibel, RAM und Prozessor sind knapp und die Platine ist recht teuer.
Ich habe daher die Bridge-Bibliothek, die Scripte zum Flashen der Arduino-Seite und das Webinterface aus Yún herausgezogen, teilweise neu implementiert und auf Debian portiert. Unterstützt wird derzeit Wheezy mit SysV Init (Raspbian, Bananian), Ubuntu wird bald folgen.
www.arduino-hausautomation.de/nuage/
Post bei G+ (Arduino-Gruppe) -
Nuage – Yún selbstgebaut
Mit Nuage stelle ich einen Port der Bridge-Bibliothek des Arduino Yún auf die Kombination Raspberry Pi und Arduino Pro Mini, Watterott RPi Shield Bridge oder Breadboard Arduino vor. Alle Details auf der statischen Seite “Nuage” in diesem Blog.
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Legal, illegal – scheissegal?
In der letzten Zeit kommt immer wieder die Frage nach Arduino-Klonen, -Kopien und Derivaten auf. Für den geschickt in China bestellenden Privatkäufer sind Klone und Derivate zu 1/4 bis 1/3 des originalen Preises erhältlich. Immer wieder warnen Webseiten oder dem Arduino-Projekt nahe stehende Personen vor Fälschungen – doch was ist legal, was ist illegal, wo sind Klone und Derivate erwünscht und wo “moralisch verwerflich” oder gar strafrechtlich bedenklich? (more…)
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Brücken bauen – die Bridge-Bibliothek des Arduino Yún
Wer schnell Sensoren oder Aktoren ins Netz bringen möchte, verwendet dafür häufig “normale” AVR-Microcontroller und kombiniert diese mit Ethernet- oder Wifi-Shields. Das ist relativ günstig – ein Pro Mini Klon plus Ethernetmodul kostet etwa 10 Euro, verlangt den kleinen Microcontrollern aber einiges ab – an moderne Sicherheitsfeatures wie HTTPS oder auch nur HTTP-Authentifizierung ist nicht zu denken. Andererseits haben Einplatinencomputer wie der Raspberry Pi oder Banana Pi meist keinen Analog-Digital-Wandler und fordern von Arduino-Nutzern, dass sie sich an neue Programmiersprachen gewöhnen müssen – Zudem bedeutet der Wechsel zu Banana Pi oder Raspberry Pi, dass alte Arduino-Sketches nicht weiterverwendet werden können. (more…)
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Rosenkrieg in der Arduino-Familie
Bis vor einigen Monaten schien die Welt noch in Ordnung: Das Arduino-Projekt um Massimo Banzi betreute die Software und pflegte die Community, die Hardware wurde beim Auftragsfertiger “Smart Projects S.R.L.” in Italien hergestellt, der unter Gianluca Martino früh diese Aufgabe übernahm und seit Anbeginn das Arduino-Projekt begleitete. Der vergleichsweise hohe Preis der Boards – ein Uno kostet etwa 24 Euro, legale chinesische Klone, die einen brauchbaren USB-Seriell-Wandler verwenden, sind bereits für 5 Euro zu haben – diente als Rechtfertigung, mit dem Kauf der Boards die Entwicklung der Software und die Betreuung der Community quer zu subventionieren.
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Ubuntu 14.10 auf dem Raspberry Pi 2
Cross-Post, Original ist hier: https://plus.google.com/u/0/+MattiasSchlenker1/posts/CBxSBLkspdv – dort bitte auch vorzugsweise kommentieren (hier schalte ich Kommentare nach ein paar Tagen ab).
Ich habe ein minimales Ubuntu 14.10 Image für den Raspberry Pi 2 erstellt. Das Image gibt es hier:
http://cdprojekte.mattiasschlenker.de/Public/PiBuntu/
Nehmt nach der Installation gparted, um die zweite Partition der SD-Karte zu strecken. Dann bootet den Pi und logt Euch als “root” ein (Passwort: “raspberry” – Achtung: US-Tastatur). Anschließend müssen noch die /etc/fstab und die /etc/network/interfaces und die /etc/apt/sources.list (Beispiel: https://gist.github.com/mschlenker/5f236a669c2177b9ee7e) angepasst werden. Besser auch einen unpriviligierten Nutzer anlegen, deutsche locales erzeugen undsoweiter:
adduser locale-gen de_DE.UTF-8 apt-get update apt-get -y dist-upgrade apt-get install xubuntu-desktop
Oder natürlich “lubuntu-desktop” oder “mate-desktop-environment”. Gerne auch nur lightdm und einen Windowmanager, warum nicht schlank loslegen? Mein Favorit ist übrigens http://i3wm.org/ mit dmenu (aus den suckless-tools)…
Wichtig: Das Image ist Pre-Alpha und nicht für Produktivsysteme empfohlen. Ich werde bei Gelegenheit Scripte fürs Kernel-Update ergänzen, Unterstützung für Banana Pi (der ist auch ARMv7) hinzufügen und erklären, wie man auf Basis dieses Images ein eigenes debootstrapt.
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Neues Buch, neue Baustellen und neue Plattform
In den letzten Monaten hat sich hier leider wenig getan. Das wird sich in den nächsten Wochen sicher ändern. Einer der Gründe ist das Buch, welches ich gerade fertigstelle: Sensoren am Arduino: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen: Zeigen Sie dem Arduino in über 20 Projekten mit analogen und digitalen Sensoren die Welt
. Das Buch wird Ende März erscheinen. Ihr seht: Ich befinde mich im Endpsurt. Zum Inhalt gibt es nicht viel zu sagen, es geht um Sensoren und deren Auswertung, aber auch die Datenweitergabe per Funk, das Ein-Euro-SD-Shield und lustige Sachen, die man mit Sensorwerten so machen kann. Dabei ist ein simpler Roboter, der durch die Wohnung fährt oder eine Telefonwählscheibe, die als Retro-Nummernblock für den PC dient und ein “Clapper”, mit dem man per Doppelklatschen das Licht ein- und ausschalten kann. (more…)
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Medienstreaming: Vom Heimserver zur Chromecast
Wegen der anfänglichen Internetfixiertheit (frühe Firmware spielte nur Medien ab, deren URLs im Internet zugänglich waren) hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Chromecast nicht fürs lokale Medienstreaming geeignet ist. Des Gegenteils kann man sich leicht überzeugen. Einfach eine MKV-Datei mit h.264 Video und MP3 auf dem heimischen Webserver ablegen, dafür sorgen, dass diese Datei mit dem Mime-Type “video/mp4” ausgeliefert wird, dann die minimale Demo-App github.com/googlecast/CastHelloVideo-chrome auf dem Webserver ausrollen und die Seite in Chrome ansteuern. Nun können “Big Buck Bunny” und Co. auf die Chromecast gestreamt werden. Netterweise hat die Demo-App ein Eingabefeld, in das man die URL des oben erwähnten MKV eintragen kann – et voilá: Chromecast spielt lokale Dateien!
Um das ganze etwas komfortabler zu machen habe ich auf Basis der zweiten Demo-App, die einen Player mitbringt, etwas gescriptet: Zunächst ein Ruby-Script, welches eine Verzeichnisstruktur nach .mkv und .mp4 durchsucht und daraus ein (statisches) HTML baut. Dazu den Javascript-Code so angepasst, dass er geklickte Links ausliest und fertig ist das simple Webfrontend um Videos von NAS oder Heimserver zur Chromecast zu schicken.
Wer sich für die Scripte interessiert, findet sie hier: github.com/mschlenker/RollerCaster
Wer helfen möchte: Am meisten würde ich mich über durchdachte Mockups für die Überarbeitung der Oberfläche freuen!
PS: Nach Schmökern in der Doku ist klar, dass auch MPEG2-TS geht. Damit muss ich mal schauen, wie ich Live-Streams des TVheadend zur Chromecast bekomme.
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Emils Ampel: Attiny45 im Tiefschlaf
Während meiner Arbeit am Buch “Hausautomation mit Arduino
” entdeckte mein mittlerweile vierjähriger Sohn drei Leuchtdioden. Rot, gelb, grün. Die Frage war nahe liegend: “Papa, baust Du mir eine Ampel?”. Klar baut Papa eine Ampel, zumal ein paar kleine ATTINY45-20PU
herumliegen, die dafür genau richtig erscheinen. Eine größere Herausforderung ist da schon die Frage nach dem Energieverbrauch: Ich wollte, dass die Ampel auch mit drei fast toten (0,9V Klemmenspannung) AA-Zellen noch ewig Standby hat und dass man sie nicht einfach anschalten und vergessen kann – denn bei ca. 20mA sind selbst frische AA-Zellen in fünf Tagen leer. Und fünf Tage in der Spielzeugkiste sind keine Zeit… (more…)