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  • Gorgonzola-Weißwein-Sahne-Lachs-Sauce

    Zutaten:

    • 250g Lachsfilet tiefgefroren
    • ¼l Weißwein
    • eine Zwiebel
    • 3 Schmelzkäseecken (gesamt 75g)
    • ½ Becher saure Sahne
    • 150g Gorgonzola
    • Dillspitzen

    Lachs einige Stunden im Kühlschrank antauen und orthogonal zur Faser in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel würfeln und gemeinsam mit dem Lachs in etwas Olivenöl anbraten. Wenn der Lachs von allen Seiten weiß ist, den Weißwein zugeben. Heiß werden lassen, Sahne und Schmelzkäse hinzugeben. Mit Schneebesen ständig rühren. Wenn der Schmelzkäse aufgelöst ist, Gorgonzola dazugeben. Darf nicht blubbrn! Wenn die Sauce zu dick wird, hilft mehr Weißwein oder notfalls Gemüsebrühe. Mit Dill abschmecken und noch einige Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen.

    Ich gebe etwas grünen Pfeffer und eine Messerspitze Vegemite dazu(1). Gelegentlich auch ein winziges bißchen Knoblauch.

    Schmeckt prima mit grünen Tagliatelle und Rosenkohl. Kostet wenig und geht schnell.

    (1) Ich wäre dankbar, wenn der nächste der Heilbronner Clique, der nach Australien geht, mir wieder ein Glas mitbringen könnte.

  • Volkswagen’s grenzenlose Arroganz

    Laut FTD plant Volkswagen derzeit für Westeuropa keinen Kleinwagen in der Preisklasse zwischen 7000 und 9000 Euro. VW-Chef Pischetsrieder drückte sich unmißverständlich aus: ,,Wer ein Auto für 8000 Euro sucht, soll sich einen Gebrauchtwagen kaufen.” VW setzt im untersten Marktsegment deshalb auf den in Brasilien gebauten FOX, der zu Preisen um 9000 Euro in Deutschland erwartet wird.

    Der günstigste Kombi bzw. die günstigste Stufenhecklimousine bleibt damit der Fabia, der kaum unter 11000 Euro zu haben ist. Doch gerade in diesem Revier wird in Zukunft der Dacia Logan wildern. VW könnte anders, wenn der Wille da wäre: eine konsequente Bereinigung der derzeit diffusen und zersplitterten Plattformstrategie könnte die Kombi- und Stufenheck-Versionen des Fabia in preislich ähnliche Regionen wie den Dacia bringen — und unter dem VW-Label ein Weltauto werden, das derzeit im VW-Konzern nicht vorhanden ist. Nun verlässt man jedoch die angestammten Gefilde erschwinglicher Autos für’s Volk und baut stattdessen lieber Bentleys in Dresden. Das gemeine Volk darf für viel Geld einen Golf kaufen, oder 30 Jahre alte Technik spazierenfahren.

    Mal ehrlich: würden Sie da nicht zur Konkurrenz abwandern?

  • Renault/Dacia Logan ab 2005 doch in Deutschland

    Offenbar haben Schweitzer und Konsorten Ihre Meinung zum Verkauf des Dacia Logan in Westeuropa doch geändert. Laut Auto Motor und Sport und Auto-Bild wird der Logan ab Sommer 2005 von ausgewählten Renault-Vertragspartnern an den sparwilligen Käufer gebracht.

    Der Zeitpunkt der Einführung in Westeuropa ist recht geschickt gewählt: ab Sommer soll der aus Clio, Thalia und Kangoo bekannte 48kW-Commonrail-Diesel im Logan verfügbar sein. Vor diesem Zeitpunkt dürfte der Logan auch für EU-Importeure kaum interessant sein: der Benziner gilt als recht rauher Zeitgenosse, der zudem nicht besonders sparsam ist, was auch an dem auf hohe Zuladung ausgelegten, recht kurz übersetzten Getriebe liegt.

    Noch interessanter wird der Logan mit der Einführung des Kombi, der im Frühjahr 2006, möglicherweise zusammen mit dem Pickup erscheinen wird. Ein Kombi für junge Familien mit ordentlicher Ausstattung, moderner Technik und einem sparsamen Diesel für 10.000€ erscheint damit absolut realistisch. Das ist nicht das unterste Ende der Preisskala, allerdings sollte man nicht den Fehler machen und den Logan, der zwischen Kleinwagen und unterer Mittelklasse liegt, mit den billigsten Angeboten vergleichen: einen Maruti Alto (in der EU als Suzuki Alto) oder Daewoo Matiz gibt es teils für unter 7000€ — nur bieten diese Autos weniger Platz und Sicherheit.

    Mit der Dongfeng-Kooperation ist der Logan auf dem Weg zu einem echten Weltauto. Spannend bleibt, ob Renault den Logan auch in Südamerika und Afrika als Nissan anbieten wird. Bisher hatte Renault im Transporterbereich in der EU und im PKW-Bereich in Mexiko keine Skrupel, Badge-Engineering zu betreiben und den Renault Thalia (Clio mit Stufenheck) als Nissan Platina zu verkaufen. Schließlich wäre der Logan-Pickup ein adäquater — und lange erwarteter — Nachfolger für den seit über 30 Jahren gebauten kleinen Pickup Nissan 1400 Bakkie und könnte zum gleichen günstigen Preis verkauft werden.

  • Cascade reloaded

    Drei Jahre nach dem ersten, in PHP3 geschriebenen Cascade habe
    ich das Spiel nun nach PHP5 portiert, um die Verwendung von Sichtbarkeitsbegrenzern und anderen neuen Features zu demonstrieren. Hinzugekommen ist eine Highscoreliste, die SQLite verwendet.

    Ziel des Spiels ist es, soviele Punkte wie möglich zu bekommen (klar), zwei oder mehr nebeneinanderliegende, gleichfarbige Kugeln können weggeklickt werden, darüberliegende Kugeln fallen dann herunter. Wenn n zusammenhängende Kugeln abgeräumt werden, bekommen Sie 1 + 2 + 3 + 4 … + n Punkte. Logisch, daß es da sinnvoll ist, dafür zu sorgen, daß möglichst viele Kugeln einer Farbe in einen Verband gebracht werden, wo sie mit einem Klick abgeräumt werden können. Schafft man es, alle Kugeln abzuräumen, gibt es 500 Bonuspunkte.

    http://rura-penthe.schlenker-webdesign.de/steinchenspiel/c.php

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  • Ab in den Urlaub!

    Vielleicht hat sich der eine oder die andere bereits darüber gewundert, daß in den letzten acht Wochen weder im Blog noch auf /dev/corner irgendetwas neues zu sehen war. Nun, der Grund ist einfach: ich habe soviel geschrieben, daß keine Zeit zum Schreiben blieb. Beim Durchblättern diverser Linux-bezogener Magazine stehen die Chancen gut, auch den einen oder anderen Artikel von mir zu finden. Nebenbei entstanden einige bootfähige Heft-CDs.

    Letztes Wochenende sorgte schließlich noch ein defektes Netzteil in unserem Server (und ein in der Folge abgerauchter C3) für schlechte Laune. Der Server wurde am Montag durch einen neuen von Thomas Krenn ersetzt. An dieser Stelle vielen Dank an Max Wittenzellner, der den Rechner schnell und unbürokratisch zusammenschrauben ließ. 45 Minuten nach Bestellung war der Server abholbereit.

    Von all dem Streß benötige ich nun ein wenig Erholung bei einem Kurzurlaub in Barcelona. Bis demnächst!

  • Heute endet eine Ära

    Die Renault-Tochter Dacia stellte gestern ihr neues Modell Logan vor. Mit diesem ab 5000€ erhältlichen Kleinwagen (eher Mittelklasse: 5cm länger als Golf V) auf Basis der Plattform B der ,,Alliance” (Nissan Micra, Renault Clio ab 2005) wird der gute alte 1300er Dacia auf Basis des Renault 12 nach sagenhaften 35 Jahren Produktionszeit endgültig abgelöst.

    War der R12 im Gegensatz zum R16 schon bei Markteinführung 1969 nicht besonders spektakulär, taten dreieinhalb Jahrzehnte ihr übriges, sich an dieses Auto zu gewöhnen. Die weiche gefederte Radaufhängung und der weitläufige Motorraum, in dem auch ich mich mit meinen klobigen Händen gut zurechtfand, standen dem nicht im Wege. 1998, nach dem Erwerb der Aktienmehrheit an Dacia versprach uns Renault einen bald erhältlichen neuen Dacia. Zunächst war ein Fahrzeug auf der Bodengruppe des R19 vorgesehen, doch schnell entschloß man sich zu einer Neuentwicklung, die unter dem Kürzel X.90 für ,,nächstes Jahr” angekündigt war.

    In der Zwischenzeit wurde das Stiefkind ,,Nova” (später SupeRNova und Solenza), das Ergebnis einer kurzen Liaison von Dacia und Peugeot, ein wenig aufgepäppelt und trotz anspruchslosem Renault-Saugdiesel wollte keiner den Bastard haben. Es erschien immer unwahrscheinlicher, daß wir uns je vom Anblick funkelnd weißer 1410er an Lotterieständen auf siebenbürgischen Marktplätzen (Neuwert viele Millionen Lei oder eben 4000€) trennen mußten.

    Und dennoch haben wir den Logan erwartet wie die letzten Jahre HURD oder Half Life II. Nun steht er da. In Blech gepresste Poesie (nunja, beinahe). Renault investierte in das Projekt mit Codenamen X.90 etwa sieben Jahre Entwicklungszeit und ca. 500 Millionen Euro. Verglichen zu 200 Millionen für den ersten 3er Compact (nur die Ableitung von der Limousine) von BMW ist das ein Schnäppchen.

    Das Projekt X.90 wurde von Anfang an gnadenlos auf billig getrimmt. Mit Erfolg: eine aus einem Blech gepresste Seitenwand haben recht wenige Autos, zum Beispiel der von Thyssen Krupp Drauz Heilbronn mitentwickelte Tata Indica und Indigo. Solche Autos zeichnen sich durch einen fließenden Übergang zwischen Heck und und Passagierabteil aus, was typisch für Indigo und Logan ist.

    Eine beinahe zwangsläufige Konsequenz dieser Entwicklung besteht in der Einstellung praktisch aller veralteten Modellreihen im Konzern: nur so sind die in einigen Jahren angepeilten 700.000 Stück Jahresproduktion zu erreichen. In Pitesti wurden fünf Fertigungsstraßen für den Logan ,,freigemacht”, weichen mußte der ,,Berlina”, der auf dem R12 basierte. In Pitesti werden langfristig pro Jahr 300.000 Fahrzeuge und CKD-Bausätze (Completely Knocked Down) produziert, im Iran ebensoviele. Ein Werk in Moskau folgt. Die CKD-Montage wird zudem nach Schweitzers Wünschen bald in Marocco und Kolumbien auf Hochtouren laufen.

    So bleibt auch dem konservativsten Käufer, der bisher mit dem Berlina/R12 liebäugelte nichts anderes übrig, als den Logan in Betracht zu ziehen. Angesichts einer Bodenfreiheit auf dem Niveau keniascher Peugeots, einer Zuladung auf S-Klasse-Niveau (600kg) und eines Kofferraums, der locker gegen Golf ankommt (510l beim Logan vs. 350l beim Golf V) dürfte ihm das sicher nicht schwer fallen.

    Mir selbst würde es auch nicht schwer fallen. Für nächstes Jahr ist der 1,5l Commonrail-Diesel angekündigt, ein Kombi und der Pickup folgen im Frühjahr 2007. Für einen Dieselkombi mit ein wenig Luxus wie Klima und Elektropaket erwarte ich einen Preis unter 9000€. Vergleichen Sie das einmal mit einem Skoda Fabia! Es scheint, als müßten sich Volkswagen mit Golf 1 (30 Jahre im Programm), Gol/Parati/Saveiro (teilweise Audi 80 Bodengruppe, 29 Jahre im Programm), Polo Stufenheck (wenigstens 10 Jahre im Programm), GM (Geo, Suzuki, Opel, Chevrolet, ebenfalls mit vier Plattformen), PSA (ZX Stufenheck für China, Peugeot 306) und Fiat (Palio Siena für Nordkorea, Indien, China, Südamerika, Afrika und Osteuropa) arg anstrengen, um hier Paroli bieten zu können. Keiner dieser Hersteller achtet so konsequent auf Stückzahlen, einfache Produktion und CKD-Tauglichkeit wie Renault.

    Der Einfluß auf den westeuropäischen Markt bleibt abzuwarten. Tschechien, Polen, die Slowakei und Ungarn sind in der EU, der Logan muß folglich für diese Märkte schadstoffarm nach EU-Norm sein. Das schafft er: mit Euro IV lässt er manch ein westeuropäisches Fahrzeug dreckig aussehen. Es ist also zu erwarten, daß der Logan mit westlicher Technik und dem osteuropäischen Image des sparsamen Pragmatikers genau das tut, was der in das Establishment vorgerückte Hersteller Skoda nicht mehr kann und der durch miese Qualität enttäuschende Russe Lada noch nie konnte: als Grauimport im Preisbereich unter 9000€ den westeuropäischen Automarkt kräftig aufmischen.

    Zu wünschen ist es den Rumänen.

  • Nicht viel neues zu berichten…

    Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser hier die tollsten Neuigkeiten aus meinem Leben inklusive Klatsch und Tratsch erwarten, muß ich Sie leider enttäuschen. Viel ist nun wirklich nicht passiert. Ich habe einen Schritt in Richtung Normalität gemacht und uns ein ,,anständiges” Auto (unserer ist weiß) gekauft. Weiß und noch unbeklebt, weil noch kein Nachfolger für die alte Domain in Sicht ist.

    Mein Lieblingsprojekt, das Web-CMS ILW — das natürlich auch für diese Seite zum Einsatz kommt, entwickelt sich zwar prächtig, aber leider langsamer als eigentlich erhofft. Andererseits ist der Grund für die Langsamkeit die momentan recht gute Auftragslage, weshalb ich eigentlich nicht jammern darf.

    Doch keine Angst: noch vor dem Sommerloch wird es ein erstes ,,großes” Release von ILW geben, auf Live-CD zum testen, kennenlernen, ausprobieren, aber auch zur ganz normalen Nutzung. Ein paar spezielle Features, die ich an dieser Stelle noch nicht verraten möchte, werden auch enthalten sein. Verraten wird nur, daß der flexible Bild-Upload mit Identifikation und Skalierung auf dem Server und Einbettung in HTML und PDF fast fertig ist. Dabei können sogar Vektorgrafiken hochgeladen werden, die im PDF erhalten bleiben. Doch damit ist genügend verraten. Seien Sie einfach gespannt!

    Die Freunde von http://devcorner.schlenker-webdesign.de/ werden in einigen Wochen (und ab dann in schöner Regelmäßigkeit) eine gedruckte Version neuer Tutorials und Howtos aus Anja’s und meiner Feder im gut sortierten Zeitungshandel finden. Unserem Stil werden wir dabei treu bleiben: leicht verständlich und keinesfalls abgehoben, schließlich wird niemand als Linux-Guru (oder Unix-Guru) geboren und auch wir sind von diesem Stadium der Erleuchtung sehr weit entfernt.

    An dieser Stelle deshalb auch die Bitte an Sie: wenn Sie Themenvorschläge haben, von denen Sie der Ansicht sind, daß sie bisher unzureichend oder unnötig komplex behandelt wurden und glauben, daß Anja und ich geeignet sind, diese in verständlicher Form zu Papier (oder auf den Monitor) zu bringen, schreiben Sie mich bitte an. Für umgesetzte Ideen gibt es ein kleines Präsent.

  • Was bringt 2004?

    Es läuft mir ziemlich zuwider nur um der News Willen Einträge in dieses Online-Tagebuch vorzunehmen. 2004 hat zwar schon lange angefangen, aber erst mit der Abtretung ,,der alten Domain” ist IMHO der Zeitpunkt gekommen, sich darum zu kümmern, was 2004 bringen wird.

    Zunächst sollte also ,,die neue Domain” endlich mit Inhalten gefüllt werden, (http://ilw.schlenker-webdesign.de/) einem wüsten Marketing unterworfen werden (es sollte langsam etwas mehr Geld abwerfen) und lange vermisste Features nachgereicht werden.

    ILW wird 2004 in wenigstens einer Demo-Version mit angepasstem Knoppix ausgeliefert werden. Das gibt den Linuxern unter Euch die gelegenheit, einfach durch verschieben eines Ordners ein ILW auf dem Rechner zu haben, das auch statische Seiten exportiert und (potentielle) Kunden bekommen so einen schnellen Eindruck und können experimentieren.

    Für eine Schule in BW steht ein komplettes FreeBSD auf Flash-Karte für Thin-Clients auf Epia-Basis an. Ziel ist ein Thin-Client, auf dessen Server nur XDMCP als Dienst laufen muß — kein BootP, kein TFTPD, kein NFSD. Das Projekt muß im Febraur als Prototyp vorliegen. Die Flash-Images werde ich natürlich ins Netz stellen.

    Für ILW nehme ich gerne Wünsche für Features entgegen. Schreibt sie ins Forum/Gästebuch (ganz nach unten scrollen) oder schickt sie mir per Mail.

  • Kreativer Softwarevertrieb

    Sie benutzen Windows? Das ist an sich nicht besonders verwerflich, schließlich benutzen fast 40% der Leser dieses Blogs das Betriebssystem aus Redmond. Als Windows-Anwender sind sie dann sicher gelegentlich mit Shareware und Testversionen konfrontiert. Und hier bitte mal Hand auf’s Herz: lesen Sie die sogenannten Lizenzverträge immer ganz durch?

    Nein? Das sollten Sie aber, auch oder vielleicht ganz besonders, wenn es sich um Software von glücklichen Programmierern handelt. Deren Software Pdfgrabber enthält nämlich die folgende nette Klausel im ,,Lizenzvertrag”:

    3. Freischaltung und Datenüberprüfung

    Vor Freischaltung des Computerprogrammes behalten wir uns das Recht vor, die Richtigkeit des eingegebenen Freischaltschlüssels online zu überprüfen. Sie erklären sich mit dieser Überprüfung und mit der dadurch notwendigen Speicherung Ihrer Daten einverstanden. Hierzu gehören auch persönliche Daten wie z.B. Ihre eMail-Adresse. Daten werden nur gespeichert, sofern der eingegebene Freischaltschlüssel falsch ist.

    Und für Schwarzfahrer hat man gleich besondere Klauseln:

    4. Illegale Freischaltung/unbefugte Verwendung – Vertragsstrafen

    Jede Freischaltung mit einem illegalen Freischaltschlüssel, auch der Versuch der Freischaltung mit einem ungültigen Freischaltschlüssel oder jede über diesen Vertrag hinausgehende nicht vereinbarte Nutzung, die nicht nur einen geringfügigen Verstoß gegen die Nutzungsbedinungen darstellt, berechtigt uns, eine Vertragsstrafe in Höhe der dreifachen Lizenzgebühr zu verlangen. Ein Schadensersatz und sonstige Ansprüche bleiben hiervon unberührt, ebenso wie der Nachweis eines geringeren Schadens.

    Der vierte Punkt wäre nicht weiter besonders, wenn nicht in diversen Foren diverse Kiddies halb eingeschüchtert über böse Mails von PixelPlanet berichten würden, die ihnen mitteilen, daß man Gnade vor Recht ergehen lässt und ihnen die Software zum Supersonderpreis anbietet (oder sie andererseits eben den Staatsanwalt zu spüren bekommen).

    ,,Was soll’s” werden sie denken, ,,es trifft ja nicht den falschen!” Nunja, auch ich konnte mir beim ersten Lesen diverser Foreneinträge ein gewisses Grinsen nicht verkneifen, aber dennoch überwiegt beim Datenschützer in mir ein sehr flaues Gefühl in der Magengegend:

    • In Punkt 3 wird von ,,z.B. Ihre Email-Adresse” gesprochen. Werden weitere Daten übertragen? Wenn ja, welche?
    • Wie verhält es sich mit Zahlendrehern? Bekommen nur die Anwender im Netz kursierernder Keys die böse Post oder trifft es auch jene, die einen Key erwerben und diesen falsch eingeben?
    • Was macht man, wenn man nach drei Monaten mit einem bezahlten Key neu istallieren möchte? Geht man bei Pixelplanet davon aus, daß ein Key ins Internet gelangt ist oder wird das Registrierungsprozedere klaglos wiederholt?

    Auf der Webseite von PixelPlanet habe ich keinerlei Hinweise zum Datenschutz gefunden. Die Registrierungsprozedur wird dort nicht weiter kommentiert.

    Über die EXE-Datei habe ich einmal strings drüberlaufenlassen und einige Hinweise auf ,,enge Kontakte zu Outlook” gefunden. Ich wäre dankbar, wenn einer der in Windows firmen Leser dieses Blog sich PdfGrabber einmal annehmenn könnte und schaut, ob und wie PdfGrabber auf Outlook zugreift und welche Daten von Dort angefordert werden.

  • Echte Blogs brauchen Hundebilder!

    Keine Ahnung, wer damit angefangen hat, aber ich kopiere hiermit einfach mal den Schockwellenreiter und stelle ein Foto von Ingo ins Netz:

    Ingo, ein Hund

    Ingo ist der Hund vom Huf- und Klauenpfleger in unserer Straße (und Webmaster der verlinkten Seite). Wenn Wolfgang auf Schulung ist, darf Ingo auch mal bei uns sein. So geschehen vor etwa einer Woche. Obwohl Schäferhund, hat sich Ingo offensichtlich pudelwohl bei Anja und mir gefühlt.

    Nachtrag: nicht Ingo ist Webmaster, sondern Wolfgang. Ingo übt noch den Umgang mit der Shell und dem Editor, macht jedoch bereits Fortschritte.