Opel will es wieder tun: Türen hinten anschlagen. Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal in einem Auto mit “Selbstmördertüren” gefahren bin, es muss irgendein Oldtimer gewesen sein. Wahrscheinlich sind vorne angeschlagene Türen weit praktischer, wenn man selbst aussteigen muss. Dennoch gibt es gute Gründe für hinten angeschlagene Türen. Man trifft sie ohne B-Säule und mit großem Öffnungswinkel dort an, wo ein größerer Türausschnitt benötigt wird. Mazdas RX-8 ist so ein Beispiel oder viele Pickups, mit ihren erweiterten Kabinen und aus Europa der Mini Clubman, den so die Engländer überhaupt nicht mögen. (more…)
Author: mattias
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In die Illegalität gedrängt?
Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich an Gesetze hält. Natürlich ist ab und an mal eine Geschwindigkeitsüberschreitung oder ähnliches drin oder als Fußgänger mißachtet man eine rote Ampel. Eine Gesellschaft, die sich eine freiheitliche Grundordnung gegeben hat, ahndet kleine Regelverstöße glücklicherweise eher großzügig und fragt danach, ob auch Gefahren für Leib und Leben oder Eigentum Dritter bestanden und setzt danach Strafen fest. Dinge, die nach Wunsch großer Lobbygruppen gerne mit Knast bestraft würden, mache ich eher selten. (more…)
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Jetzt wird zurückgebissen!
Vorsicht, der Beisser geht um! Die ganze Geschichte des letzten Blog-Eintrages war, dass wir noch bis nach zwei Uhr Nachts in kleinem Kreise an der Bar in der naTo saßen und etwas (ziemlich viel) quatschten und dabei gewissenhaft einige Weine und Biere ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung zuführten. Dabei lässt man natürlich die eine oder andere Hemmung fallen und wird mit bisher nicht bekannten Vorlieben des Gegenübers konfrontiert (die dieser gerne in seinem Blog zelebriert):
Immerhin schaltete Anja schnell und biss zurück:
Nun, Thomas Haemmerli musste am Freitag in Hamburg bei Johannes B. Kerner Rede und Antwort zu den “Sieben Mulden” stehen. Die Sendung wird heute ausgestrahlt und ich bin gespannt, ob er genauso verkatert im Studio sitzt wie ich am Freitag in meinem Büro.
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EeePC: Ubuntu 8.04 Initramfs-Tuning
Ubuntus Standard-Initrds sind eine feine Sache, laufen sie doch auf fast jeder gewöhnlichen PC-Hardware und erlauben auch den problemlosen Umzug einer Festplatte in einen anderen Rechner. Der Nachteil der ganzen Sache ist allerdings, dass die Initrd ganze sieben Megabyte groß ist. Die müssen gleich beim Systemstart geladen und entpackt werden. Dazu kommt, dass die vielen enthaltenen Treiber einzeln geladen werden und nach der für sie bestimmten Hardware suchen. Hier kann man für eine genau spezifizierte Hardware-Kombination gut ausmisten und so tunen. Das resultierende Initramfs ist noch 3MB klein:
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Filmtipp: Sieben Mulden und eine Leiche
Thomas Haemmerli steckt gerade in den Vorbereitungen für die Party zu seinem 40. Geburtstag, als er und sein Bruder vom Tod der Mutter erfahren. Das Verhältnis zu ihr war in den letzten Jahren nicht besonders eng und weder Thomas noch Eric wissen, was sie beim Aufräumen der Wohnung erwartet, sie ahnen aber bereit, warum Mutter nie jemanden hereinließ. Die nächsten vier Wochen werden sie damit zubringen, die Behausung der Messie-Mutter zu entrümpeln, Müll von Dokumenten zu trennen und aus den Haufen von Unrat viele noch nicht entwickelte Super8-Filme zu bergen.
Die sind nicht die einzigen Zeugnisse einer Fassade, die bis zur Scheidung der Eltern aufrecht erhalten wurde, während hinter den Kulissen die Messer nicht nur gewetzt wurden: Es finden sich auch allerlei Papiere aus abgeschlossenen, laufenden und angedachten Prozesse der streitlustigen Witwe, Scheidungsunterlagen aus einer Zeit, als vor Gericht schmutzige Wäsche in all ihren unappetitlichen Details gewaschen wurde, Hinweise auf Kuckuckskinder und Zank zwischen Mutter und Großmutter um ausgespannte Liebhaber. So geraten die Bilder der morbid lustigen Aufräumerei zu einer Metapher für die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte, die sich eben nur vordergründig der läuternden Kraft des Feuers übergeben oder Mulde für Mulde entsorgen lässt.
Die Erleichterung des Zuschauers am Ende des Films währt nur kurz: Was hält eigentlich meine eigene Familiengeschichte noch für mich bereit?
In Leipzig läuft “Sieben Mulden und eine Leiche” derzeit in der naTo, meine Hamburger Freunde und Kollegen sollten sich sputen, weil dort heute eine Aufführung mit Thomas Haemmerli himself stattfindet.
PS: Ich bin eigentlich ziemlich froh, dass ich nicht irgend eine Kulturspalte (OK, Auto und Computer würde sich bei mir eher anbieten) für eine Tageszeitung schreiben muss, denn dann könnte ich Bilder wie die im nächsten Eintrag nicht ins Netz stellen…
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Innerorts in Brandenburg
Vor ziemlich genau vier Wochen wurde ich mit unserem neuen Dieselgleiter geblitzt. Jetzt ist das Foto da. Innerhalb einer geschlossenen Ortschaft in Brandenburg:
OK, das Lästern über Brandenburg sollte ich anderen überlassen, Rainald Grebe kann das viel besser (Danke für den Link, Anja!).
Interessant am Rande ist die sehr ästhetische und komfortable Bußgeldinfrastruktur, die Brandenburg da aufgebaut hat: Bußgeldbescheide werden wohl automatisiert mit dem Textsatzsystem TeX oder LaTeX gesetzt (ich sehe keinen anderen Grund die alten serifenlosen CM-Schriften zu verwenden) und mit dem Bußgeldbescheid erhält man Nutzername und Kennwort fürs Login auf www.polizei.brandenburg.de. Dort kann man dann hochauflösende Fotos anschauen. Oder runterladen und als Trophäe ins Blog stellen. An Web 2.0 Mashups arbeitet man angeblich.
Anyway, nach allem was ich an diesem kurzen Abend recherchiert habe, hat das Land Brandenburg seine Infrastruktur ganz massiv auf freie Software umgestellt und zeigt so auch den behutsamen Umgang mit dem Geld der Bürger. Und dafür zahlt man doch gerne mal 15€ Bußgeld. Auch wenn die geschlossene Ortschaft auf dem Beweisfoto nicht als solche erkennbar ist, oder?
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EeePC: Image auf große Karten strecken
Das von mir zum Download angebotene Xubuntu 8.04 Image ist derzeit auf die Größe der internen SSD abgestimmt. Bereits bei vielen USB-Sticks verliert man ungenutzte 40MB, bei 8GB-Sticks die Hälfte des Speicherplatzes. Doch das Image lässt sich ohne Umkopieren innerhalb weniger Minuten auf die gesamte verfügbare Größe strecken. Das Resizing funktioniert auch wenn das zu streckende Laufwerk Bootmedium ist, erfordert dann aber ein oder zwei Neustarts.
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Erlangen Sie mit sudo su - Rootrechte und lassen Sie sich mit fdisk -ul den Gerätenamen des Sticks/der SD-Karte sowie deren Größe ausgeben. Notieren Sie den Endblock zur späteren Kontrolle und natürlich den Namen des Gerätes. Der Screenshot zeigt eine externe USB-Festplatte mit 40GB.
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EeePC: Xubuntu 8.04 Image fürs Asus-Restore-Tool
Mit Erscheinen von Ubuntu 8.10 und der Auffächerung der EeePC-Palette ist das hier vorgestellte Image für die meisten Benutzer hinfällig geworden. Falls Sie es dennoch testen wollen: Das angebotene Image funktioniert nur auf EeePC 701 und mit geringem Mehraufwand auf EeePC 900. Atom-basierte EeePCs werden nicht unterstützt.
Ich rate daher eher zur Installation von USB-Stick (als Ziellaufwerk kann auch eine SD-Karte dienen) wie hier beschrieben: Das perfekte Netbook-Setup: 1. Installation von Ubuntu/Xubuntu 8.10
Regelmäßige Leser dieses Blogs dürften unsere in den letzten Wochen erstellten (X)Ubuntu-Images für den EeePC bereits kennen und vielleicht schon selbst von SD-Karte oder USB-Stick ausprobiert haben. Mit dem aktuellsten Image kommt die Möglichkeit hinzu, ein Xubuntu mit einigen zusätzlichen Paketen auf dem Stand vom 14. Mai 2008 (Ubuntu 8.04 final + kleinere Sicherheitsupdates + wichtiges SSH-Update vom 13. Mai) mit dem Asus-Restore-Tool auf die interne SSD zu installieren (und von mir aus bei Nichtgefallen gleich wieder wegzuflashen). Benötigt wird lediglich ein zwei Gigabyte großer (oder größerer) USB-Stick und die EeePC-Support-DVD. Wer das Image auf SD-Karte oder USB-Stick installieren möchte, kann dies nach der alten Anleitung tun.
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Zeug wegschaffen
Dieses “Getting Things Done” scheint ja auf der anderen Seite des großen Tümpels eine richtige Ganztagesbeschäftigung zu sein und schwappt derzeit als echte Welle auch in die alte Welt. Schaut man sich aber die vielen Vorschläge zur besseren Organisation an, wird man den Eindruck nicht los, dass die für GTD aufgewendete Zeit kaum wieder reinzuholen ist. Ich habe — intuitiv und ohne vom GTD-Kult zu wissen — in den letzten Jahren ein eigenes System entwickelt, das vor allem auf einer großen Magnetwand basiert.
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EeePC: Overclocking
Mein “erster” EeePC, ein Testgerät mit US-Tastatur, PCIe-Slot und weissem Gehäuse lief auf 900MHz. Alle derzeit ausgelieferten Geräte scheinen aber aus 630MHz getaktet zu sein. Die Taktfrequenz ist das Ergebnis aus 70MHZ FSB-Frequenz und einem Multiplikator von 9. Gelingt es, die FSB-Frequenz auf 100MHz anzuheben, hat man wieder die 900MHz der Vorseriengerätes. Sourcen für ein Kernelmodul, dass die FSB-Änderung durchführt, finden Sie unter http://code.google.com/p/eeepc-linux/. Ich habe das Modul einmal ausprobiert und bin folgendermaßen vorgegangen:



