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  • Tool der Woche: tar

    Klar kennen Sie tar. Wer hat den “Tape Archiver” etwa noch nicht benutzt, um Archive zu ver- oder entpacken. Der typische Einsatz beim Entpacken eines (zumeist Quellcode-) Archives ist (gegebenenfalls mit “z” statt “j”, wenn es sich um ein mit gzip komprimiertes Archiv handelt):

    tar xvjf archiv.tar.bz2

    Oder wenn stattdessen ein oder mehrere Ordner oder Dateien zu einem Archiv zusammengefasst werden sollen:

    tar cvjf archiv.tar.bz2 ordner/

    Doch tar kann einiges mehr. Als erster Einsatzbereich sei da das Archivieren auf Bandlaufwerke zu nennen. Statt dem Archivnamen gibt man einfach den Namen der Gerätedatei an, auf dem die Sicherung landen soll. Im Zeitalter der Sicherung auf optische Datenträger oder des Off-Site-Backups auf irgendwelche Remote-Server schwindet der Nutzen dieser Funktion von tar aber immer mehr und Tools wie rsync, auf das ich später eingehen möchte oder mksquashfs (für’s Backup auf optische Medien) gewinnen an Bedeutung. Dennoch gibt es genügend Einstzbereiche für tar:

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  • Mach Kohle mit Deinem Diesel!

    Auf der anderen Seite des großen Teichs hat man die Zeichen der Zeit erkannt: Dein Diesel ist Dein Hobby, Drehmoment macht Spaß und Geschwindigkeitskontrollen sind für Weicheier? Dann mach Kohle mit Deinem Diesel:

    Joseph Hanna von Runyon Transport haben wir mit einer durchgebrannten Kopfdichtung seines  Sechs-Liter-Powerstroke am Straßenrand kennen gelernt.

    Mehr mein Ding.

  • Where do we go from here?

    Bitte entschuldigt, dass ich in den letzten Tagen kaum mit der Beantwortung von Anfragen nachkomme — beantwortet wird alles, manchmal dauert es etwas länger. Es liegt zur Zeit einfach viel Arbeit an und da möchte ich in meiner Freizeit andere Dinge machen: Mit meiner Lebensgefährtin unterwegs sein, auf dem Balkon ein Bier trinken, die 1973er Schwalbe endlich restaurieren. Rad fahren. Füße in den See hängen. Marillion hören. Und mit meiner Firma ein neues Projekt entwickeln. (more…)

  • Hier riecht’s nach Kondensator

    Hmmm, das Xilence-Netzteil des Büroservers hat gerade die Flügel gestreckt. Es ist verdammt heiss. Vermutlich ist der Lüfter stehen geblieben und daraufhin ist irgendein Kondensator geplatzt. Der Klassiker eben. Bin mal schnell weg…

  • Tool der Woche: id3ed — ID3-Tags auf der Kommandozeile

    In den letzten Tagen habe ich meine (private) MP3-Sammlung aufgeräumt und dabei auch etliche Dateien getaggt, von denen Titel, Interpret und Album zwar bekannt waren, aber eben in den ID3-Tags am Ende der Datei fehlten. Kleine Korrekturen lassen sich in Dateimanagern wie Thunar recht problemlos im Kontextmenü vornehmen, wenn aber alle Dateien in einem Ordner mit neuen Tags versehen werden müssen, hilft nur die Kommandozeile.

    Fündig wurde ich mit id3ed.

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  • Produktivitätsbooster Squid

    Ihr kennt das Problem: Manchmal sitzt man einfach da und lenkt sich surfenderweise ab. Blogs sind besonders beliebt, aber auch Spiegels “Panorama” hat als eine Art “Edel-Bild” immer interessantes zu bieten. Nur den Stecker der FRITZ!Box zu ziehen wäre kontraproduktiv, denn ab und an muss man auch im Netz recherchieren.

    Es geht einfacher mit Squid als Proxy, der nebenbei noch den Zugang für mehrere Rechner beschleunigt und dabei hilft, Statistiken der Netznutzung im Unternehmen zu generieren.

    Der relevante Abschnitt meiner /etc/squid/squid.conf:

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  • Muttertür

    Opel will es wieder tun: Türen hinten anschlagen. Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal in einem Auto mit “Selbstmördertüren” gefahren bin, es muss irgendein Oldtimer gewesen sein. Wahrscheinlich sind vorne angeschlagene Türen weit praktischer, wenn man selbst aussteigen muss. Dennoch gibt es gute Gründe für hinten angeschlagene Türen. Man trifft sie ohne B-Säule und mit großem Öffnungswinkel dort an, wo ein größerer Türausschnitt benötigt wird. Mazdas RX-8 ist so ein Beispiel oder viele Pickups, mit ihren erweiterten Kabinen und aus Europa der Mini Clubman, den so die Engländer überhaupt nicht mögen. (more…)

  • In die Illegalität gedrängt?

    Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich an Gesetze hält. Natürlich ist ab und an mal eine Geschwindigkeitsüberschreitung oder ähnliches drin oder als Fußgänger mißachtet man eine rote Ampel. Eine Gesellschaft, die sich eine freiheitliche Grundordnung gegeben hat, ahndet kleine Regelverstöße glücklicherweise eher großzügig und fragt danach, ob auch Gefahren für Leib und Leben oder Eigentum Dritter bestanden und setzt danach Strafen fest. Dinge, die nach Wunsch großer Lobbygruppen gerne mit Knast bestraft würden, mache ich eher selten. (more…)

  • Jetzt wird zurückgebissen!

    Vorsicht, der Beisser geht um! Die ganze Geschichte des letzten Blog-Eintrages war, dass wir noch bis nach zwei Uhr Nachts in kleinem Kreise an der Bar in der naTo saßen und etwas (ziemlich viel) quatschten und dabei gewissenhaft einige Weine und Biere ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung zuführten. Dabei lässt man natürlich die eine oder andere Hemmung fallen und wird mit bisher nicht bekannten Vorlieben des Gegenübers konfrontiert (die dieser gerne in seinem Blog zelebriert):

    Immerhin schaltete Anja schnell und biss zurück:

    Nun, Thomas Haemmerli musste am Freitag in Hamburg bei Johannes B. Kerner Rede und Antwort zu den “Sieben Mulden” stehen. Die Sendung wird heute ausgestrahlt und ich bin gespannt, ob er genauso verkatert im Studio sitzt wie ich am Freitag in meinem Büro.

  • EeePC: Ubuntu 8.04 Initramfs-Tuning

    Ubuntus Standard-Initrds sind eine feine Sache, laufen sie doch auf fast jeder gewöhnlichen PC-Hardware und erlauben auch den problemlosen Umzug einer Festplatte in einen anderen Rechner. Der Nachteil der ganzen Sache ist allerdings, dass die Initrd ganze sieben Megabyte groß ist. Die müssen gleich beim Systemstart geladen und entpackt werden. Dazu kommt, dass die vielen enthaltenen Treiber einzeln geladen werden und nach der für sie bestimmten Hardware suchen. Hier kann man für eine genau spezifizierte Hardware-Kombination gut ausmisten und so tunen. Das resultierende Initramfs ist noch 3MB klein:

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